Happy Gilmore war gestern - heute ist Happy Josi

Roman Josi, Mark Streit & andere Schweizer Eishockey-Grössen versuchen sich beim Red Bull Hornussen
Stilstudie von Roman Josi © Jean-Christophe Dupasquier
Von Adam Sand

Na wenn das nicht spannend anfängt: Am Vorabend des Red Bull Hornussen empfängt Zuchwil einige der erfolgreichsten Schweizer Eishockeyspieler aller Zeiten. Die NHL-Spieler, die sich während der Sommerpause in der Schweiz fit halten, wollten sich die Möglichkeit nicht nehmen lassen, einmal auf den Nouss anstelle des Pucks zu schlagen. Happy Gilmore? Ganz und gar nicht – zumindest an Roman Josi und David Aebischer sind zwei Hornusser verloren gegangen. Der Verteidiger der Nashville Predators wusste den Nouss nach nur einigen Versuchen über 240 Meter zu schlagen. Alles andere als selbstverständlich, wie der zweifache Schlägerkönig Jürg Eggimann zu berichten weiss: „Dass diese Jungs nur durch Zuschauen die Bewegungsabläufe dermassen selbstverständlich adaptiert haben, ist fast schon unglaublich. Ich glaube Roman Josi hat beim zweiten Versuch so weit geschlagen, wie ich zum ersten Mal nach 3 Monaten. Talent kann man sich halt definitiv nicht kaufen“, schliesst Eggimann schmunzelnd ab.

Morgen aber gehört der Bock (Abschlagsstelle für Hornusser) den Besten des Landes. Ab 13:00 Uhr kämpfen die stärksten 32 Abschläger der Schweiz um den Sieg am zweiten Red Bull Hornussen. Ob Roman Josi oder Mark Streit morgen auch nochmals abschlagen ist eher unwahrscheinlich. Sie als Zuschauer in Zuchwil anzutreffen ist schon eher möglich…

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