Eine Reise durch die stürmischsten Meere der Welt

Stürme sind echt Furcht einflößend. Aber den Mutigen bieten sie auch die besten Segelbedingungen.
Ein Segelboot kämpft beim America's Cup Final gegen die raue See und die Wellen.
Schöneit am Morgen beim Rolex Sydney Hobart Race © Carlo Borlenghi
Von Marc Schwarz

Es macht keinen Unterschied, ob es 50 Knoten starke Böen oder riesige Wellen sind, der Regen von der Seite kommt oder sich ein Gewitter in der Ferne aufbaut: Segeln bei Sturm ist ein wahrer Test für jeden Segler. Werft einen Blick in unsere beeindruckende Sturmgalerie und seht alles, von riesigen Hochseerennbooten bis hin zu einfachen Segelbooten.

Sturmsegel
Was wir nicht wissen: Wo das hier ist oder wer dieses Boot segelt. Was wir wissen: Das sind eine stürmische See und kleine Segel. Das ist der Zeitpunkt, sich auf etwas gefasst zu machen, das Hauptsegel zu reffen und das Surfbrett rauszuholen.

Segeln auf stürmischer See.
Segeln im Sturm © John Lund

Vergesst Alex Thomson und Pepe Ribes wie sie sich auf Hugo Boss vor der britischen Küste durch die hohe See kämpften. Denkt kurz an den Segelfotografen Mark Lloyd, der dieses Foto aus einem Helikopter heraus geschossen hat. „Das war knapp an der Grenze“, sagt er.

Der Kampf gegen die See vor Lizard, Großbritannien
Die Hugo Boss IMOCA 60 kämpft sich durchs Meer © Lloyd Images

Spitze voraus
Das Emirates-Team aus Neuseeland schneidet sich beim AUDI MedCup durch die Wellen. Wahrscheinlich ist die Crew ein wenig nass geworden.

Das Emirates Team aus Neuseeland segelt beim AUDI MedCup.
Emirates Team aus Neuseeland © Ian Roman

Turmhohe Wellen
Dany Bruch beim Mission 2 der Red Bull Storm Chase in Tamma Harbour, Tasmanien. Ein Sturm der Windstärke 10 war nötig, um so hohe Wellen zu erschaffen.

Dany Bruch am 18. August 2013 bei der Red Bull Storm Chase.
Dany Bruch in Tasmanien © Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Eiskalter Kracher
Wieder Dany Bruch bei der Red Bull Storm Chase am Bluff in Cornwall, England. Neoprenanzug erforderlich – das war im Februar!

Dany Bruch am 8. Februar 2014 bei der Red Bull Storm Chase.
Dany Bruch vor Cornwall, England © Sebastian Marko/Red Bull Content Pool

Stürmische Strategie
Eine Volvo-Ocean-Race-Boot ist kein durchschnittliches Segelboot. Fast jedes auf dem Boot durchgeführte Manöver – Wenden, Umlegen oder die Segel hissen – ist ein einstudierter, choreografierter Einsatz der ganzen Crew. Wenn das Wetter den Bach runtergeht, steigen die Gefahren.

Team Work © Jen Edney/edneyap.com

Keine optimalen Bedingungen
Stürme treten nicht nur auf dem Meer auf. Ein Segler der Optimist-Klasse wartet hier bei einer Regatta in Triest, Italien auf besseres Wetter.

Ein Teilnehmer kämpft in seinem kleinen Segelboot gegen die raue See.
Kleines Boot beim Barcolana Race, Triest © Carlo Borlenghi

Schaum und Spaß
Raue See und Weißwasser beim Finale des America's Cup in der Nähe von Queensland.

Ein Segelboot kämpft beim Finale des America's Cup gegen die raue See und die Wellen.
Raue See beim Finale des America's Cup © Carlo Borlenghi

Nur ein bisschen Wasser
Der Bug eines Rennbootes schneidet sich bei der Portofino Rolex Trophy durch die Wellen.

Wellen treffen bei der Portofino Rolex Trophy auf ein Segelboot.
Portofino Rolex Trophy 2011 © ROLEX/Carlo Borlenghi

Pointbreak
Das Rolex-Mittelmeerrennen beginnt in Malta und geht von dort um Sizilien und dessen Inseln herum, dabei kommen die Boote an zwei aktiven Vulkanen vorbei. Als dieses Foto gemacht wurde, waren die Bedingungen extrem: Windgeschwindigkeiten von etwa 65 km/h bei hoher See.

Ein Segelboot kämpft sich beim Rolex-Mittelmeerrennen durch den Ozean.
Extreme Bedingungen beim Rolex-Mittelmeerrennen © Kurt Arrigo

Festhalten
Der Regen kam beim Abu Dhabi Ocean Racing in Cascais, Portugal von der Seite.

Bedingungen an Deck beim Abu Dhabi Ocean Racing.
Bedingungen an Deck in Cascais © Ian Roman/Abu Dhabi Ocean Racing

Alleine durch den Sturm
Nur so kann man sich auf den Vendée Globe – eine Einhandregatta um die Welt und eines der schwierigsten Segelrennen überhaupt – vorbereiten.

Bertrand De Brocs Boot beim letzten Trainung bei rauer See.
Bertrand De Brocs Boot kämpft gegen die raue See © Vincent Curutchet / Dark Frame/DPPI

Weißwasser
Der französische Segler François Gabart während eines 24-stündigen Schlechtwettertrainings in Brittany. Nur gut, dass die meisten Stürme keine 24 Stunden anhalten.

Bertrand De Brocs Boot beim letzten Training bei rauer See.
François Gabart Schlechtwettertraining © Vincent Curutchet / Dark Frame

Wer ist hier der Boss? Für Skipper Alex Thomson gibt es nur eine Antwort: Hugo Boss, ein Open 60. Das Boot hat einen beeindruckenden Lebenslauf, dazu gehören der 4. Platz beim Vendee Globe 2012-2013, nachdem es seinen Kiel verloren hatte, der 1. Platz beim Barcelona World Race 2010-2011, der 2. Platz beim Rolex Fastnet 2011 und der 1. Platz beim Transat Jacques Vabre 2010. Und das hier scheint genau richtig zu sein.

Alex Thomson zeigt dem Meer, wer der Boss ist © Lloyd Images

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