Stratos-Jahrestag: Das Beste von Baumgartner!

Am zweiten Jahrestag von Red Bull Stratos blicken wir zurück auf sechs Wow-Momente mit Felix!
Pilot Felix Baumgartner of Austria jumps out from the capsule during the final manned flight for Red Bull Stratos in Roswell, New Mexico, USA on October 14 2012
An historic 4:22 freefall © Red Bull Stratos
Von Frank Forrester

Es ist auf den Tag zwei Jahre her, dass Felix Baumgartner mit seinem Sprung aus dem All den Weltrekord aufstellte. Dem Anlass zu Ehren wagen wir einen Rückblick auf Baumgartners unvergesslichste Momente – alle davon in der Luft.

1. Der Sprung aus dem All
Risikofaktor:
Unbekannt
Wow-Faktor: Fern jeglicher Dimension
Zum Glück gibt es: Sauerstoffflaschen, Druckanzüge und, oh, natürlich, GoPros!

Es ist wahrscheinlich der berühmteste (und am häufigsten angesehene) Fallschirmsprung aller Zeiten. Baumgartner flog gezogen von einem Heißluftballon bis auf eine Höhe von 38.969 Metern, bevor er aus der Stratosphäre wieder auf die Erde sprang. Er erreichte eine Höchstgeschwindigkeit von 1342 km/h und verbrachte vier Minuten und 22 Sekunden lang im freien Fall, bevor sich sein Fallschirm öffnete und ihn sicher auf die Erde brachte.

Felix Baumgartner fliegt über Taiwan
Ablenkungsmanöver in Taiwan © Jörg Mitter/Red Bull Content Pool

2. Der Taiwan-Sprung
Risikofaktor:
Polizei
Wow-Faktor: Es ging so schnell – hat überhaupt jemand es gesehen?

Viele seiner früheren BASE-Jumps absolvierte er sprichwörtlich unter dem Radar – und über die Brüstung hinweg. Da er nicht wollte, dass der Wachschutz ihn auf der Aussichtsplattform des Taipei 101 Towers davon abhalten würde, über die drei Meter hohe Absperrung zu klettern, engagiert Baumgartner Breakdancer, die mit ihrer Performance Wachmänner und andere Touristen ablenken sollten. Nach dem Sprung verließ er das Land schnellstmöglich per Flugzeug – erhielt jedoch später ein zukünftiges Einreiseverbot nach Taiwan.

3. Höhlensprung
Risikofaktor:
Kein Licht und geringe Höhe
Wow-Faktor: Mensch oder Fledermaus - die Grenzen verschwammen

Der Sprung in der Mamet-Höhle in Gospic (Kroatien) zählt zu den einzigartigsten Sprüngen von Baumgartner. Bei diesem Sprung musste er sich um Wind ganz sicher keine Sorgen machen. Zum Glück endete die Reise zum Mittelpunkt der Erde nach 200 Metern, als Baumgartner sicher am Boden der Höhle landete.

Der Österreicher Felix Baumgartner im Flug bei seinem "Man vs. Machine"-Stunt am Lake Powell in Utah.
Mann gegen Maschine © Stefan Aufschnaiter/Red Bull Content Pool

4. Mann gegen Maschine
Risikofaktor:
Felix im Wettflug mit einem Flugzeug
Wow-Faktor: Felix im Wettflug mit einem Flugzeug

Okay, genau genommen ist es Mann gegen Mann-mit-Flügeln. Aber ist das so wichtig? Es ist auf jeden Fall unglaublich. Baumgartner flog mit 260 km/h über den Lake Powell in Utah. Wer hat gewonnen? Jeder, der das Spektakel miterlebt hat.

5. Air England
Risikofaktor
: Nasse Fallschirme fliegen nicht
Wow-Faktor: Rockstar-Level? Auf internationaler Ebene…

Früher erlangten die Menschen Berühmtheit, wenn sie den Ärmelkanal durchschwammen. Doch Felix ist nicht der geborene Schwimmer – aber ein verdammt guter Pilot. Mit einem speziell für ihn angefertigten Flügel wurde Baumgartner der erste Mensch, der den Ärmelkanal – ohne Motor – überflog.

6. Der Torre Mayor
Risikofaktor:
Winzige Landezone
Wow-Faktor: Höchstes Gebäude von Mexiko-Stadt

Bei diesem Stunt im Stadtzentrum waren nicht gerade wenig Zuschauer vor Ort, wobei die meisten sich wahrscheinlich fragten, warum ein Mensch vom Gebäude sprang. Trotz schwieriger windiger Bedingungen schafft Baumgartner den Sprung und landet sicher am Boden. Olé!

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