Klettern auf einem messerscharfen Grat

In der Hohen Tatra der Slowakei stellen sich zwei Kletterer dem extremen Winter. Mit Vine-Videos!
Michal Sabovčík und Adam Kadlečík klettern zum Gipfel vom Vidlový Ridge.
Michal Sabovčík und Adam Kadlečík auf dem Gipfel © Jakob Schweighofer/2014 adidas AG
Von Rick Rycroft

Zugegeben, die Hohe Tatra ist nicht gerade das bekannteste Gebirge der Welt. Doch ihre Geschichte ist glanzvoll und selbst ambitionierte Bergsteiger dürfen sie nicht auf die leichte Schulter nehmen.

Sie gilt als „die kleinste Gebirgskette Europas“ – kein einziger Gipfel liegt über 3.000m – und ist lediglich 50 km lang, doch die Gegend hat tolle Klettertouren zu bieten. Wollt ihr wissen, wie es sich anfühlt, dort zu klettern? Dann schaut euch die sechs Vine-Videos an und verpasst nicht den langen Clip am Ende des Artikels.

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Unglaubliche Landschaften in der Tatra

Einer der regionalen Helden ist Wieslaw Stanislaw, der Anfang des 20. Jahrhunderts, zwischen 1929 und 1933, – meist im Winter – mehr als 100 Erstbesteigungen absolvierte.

Er ist für viele Kletterer eine Inspiration. So auch für Adam Kadlečík und Michal "Mišo" Sabovčík. Das Duo wollte 2013 die komplette Gebirgskette entlang wandern, war dabei jedoch nicht erfolgreich.

Michal Sabovčík genießt die Aussicht auf dem Gipfel vom Lomnický štít.
Michal Sabovčík genießt die Aussicht © Timeline Production/2014 adidas AG

Die Mission im extrem kalten und schlechten Wetter dauerte 15 Tage – die wohl schwierigste Herausforderung im Leben der jungen Kletterer. Da sie die Routen ohne Pausen absolvieren wollten, konnten sie ihre Ausrüstung nicht auf das Nötigste reduzieren – sie machten sich mit 25kg-Rucksäcken auf den Rücken auf den Weg. Mit dabei hatten sie eine Camping-Ausrüstung, Essen und natürlich ihre Kletterausrüstung.

Vorbereitung auf die Expedition

Doch was ihr in den Videos und Bildern hier seht, stammt von einer kürzlichen Klettertour, bei der die Jungs einfach das tun, was sie lieben – klettern in der Tatra.

Klettern in der Hohen Tatra

 

Die Gegend bietet eine Vielzahl an alpinen Klettertouren mit unterschiedlichen Schwierigkeitsstufen, doch es ist nicht der technische Anspruch der hier zählt - es sind die extrem exponierten Grate. Die Athmosphäre ist beeindruckend.

Winterliche Klettertour

 

In der Tatra liegt die Schwierigkeit nicht in der Höhe, sondern in der Kälte. Die Gebirgskette liegt am südlichen Rand der Ebenen von Polen und die kalten Winde, die aus dem Norden kommen, sind extrem eisig. Nach ihrer versuchten Überquerung im Jahr 2013 berichteten die beiden Kletterer von Windgeschwindigkeiten von bis zu 240 km/h. „Die Kälte kroch langsam immer tiefer in uns hinein. Am Morgen konnten wir unsere Füße nicht spüren und wussten nicht, ob sie je wieder auftauen würden. Erst Stunden später kehrte das Blut wieder in unsere Gliedmaßen zurück.“

Schlechtes Wetter in den Bergen

Auf ihrer letzten Klettertour mussten sie zum Glück nicht mit diesen unglaublichen Wetterbedingungen kämpfen, sondern konnten das Klettern und den außergewöhnlichen Ausblick genießen.

 

Im Video unten könnt ihr miterleben, wie es sich anfühlt, auf einem exponierten Grat zu klettern.

Hier könnt ihr euch das Video ansehen:

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