Paraglider und Wingsuit-Flieger stürmen eine Burg

Paraglider und Wingsuit-Flieger drehen über einer franzsösischen Burg gemeinsam ein packendes Video
Von Alison Mann

Es ist nichts Alltägliches, dass man drei Paraglider im Synchronflug sieht, während Wingsuit-Flieger zwischen ihnen durchjagen. Und es ist bestimmt auch nicht alltäglich, dass du diese Jungs im Himmel über einer beeindruckenden UNESCO-Weltkulturerbestätte zusammen spielen siehst.

Die Paraglider Horacio Llorens, Theo De Blic und Rafael Goberna schlossen sich den Soul Flyers, Fred Fugen und Vince Reffet, an, um das unglaubliche Video von Shams über der bildschönen Burg Peyrepertuse zu drehen.

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VIDEO: Check unten den Angriff auf die Burg aus:

Das Projekt ‚Higher Limits’ wurde ins Leben gerufen, um den Eingang der Burg Peyrepertuse ins UNESCO-Weltkulturerbe zu feiern – und es war definitive eine unvergessliche Feier.

Llorens beschreibt die zwei wunderschönen Flugtage: „Wir hatten zwei wirklich perfekte Tage zum Fliegen. Am ersten Tag sind wir sechs Stunden lang geflogen. Dabei haben wir es einmal um die komplette Burg geschafft, haben aber dabei noch Kunststückchen und Blödsinn gemacht.

Hier kommen Wingsuit-Fliegen und Paragliden zusammen:

„Am zweiten Tag sind Fred und Vince aus dem Helikopter gesprungen. Am Nachmittag trafen wir uns dann mit ihnen in der Luft. Ich machte einen Infinity Tumble und sie sind mit 200 km/h ganz nah an mir vorbeigeflogen. Das war ein superschönes Erlebnis.

„Dann machten wir eine Formation in der Luft und sie sind wieder wahnsinnig schnell an uns vorbeigezischt, fast wie Geschosse. Ich war in der Mitte und sie jagten blitzschnell auf mich zu. Es war so cool.“

So landen Wingsuit-Flieger auf einer französischen Burg:

Die Piloten konnten von den Burgruinen aus starten und dort auch wieder landen – eine einzigartige Erfahrung. Die Touristen, die die Burg gerade besuchten, bekamen bestimmt Gänsehaut, als sie alle ganz dicht am Burggelände vorbeiflogen.

Llorens fügt noch hinzu: „Es war mir eine Ehre, bei der Peyrepertuse Burg zu fliegen und Teil des Projektes zu sein.“

Akrobatik macht Spaß:

Das Pilotentrio fliegt über der Burg Peyrepertuse
Das Pilotentrio fliegt über der Burg © Elina Sirparanta

Aber nicht jede Gruppe hätte einen solch technischen Stunt geschafft. Es hat nur geklappt, weil sie sich untereinander unglaublich gut kennen.

„Als Allererstes musst du jeden perfekt kennen“, betont Llorens. „Ich kenne Rafael Gobema seit er 15 ist und Theo De Blic ist mein Akro-Partner.

„Diese Dinge probierst du nur mit Leuten aus, denen du zu 100 Prozent vertraust – 95 Prozent reichen nicht, das Vertrauen muss zu 100 Prozent bestehen.

„Das ist schon mal das Wichtigste. Danach können wir gemeinsam planen.“

Die Gruppe hat eine Leidenschaft entwickelt und spricht schon über zukünftige Projekte.

Llorens sagt noch: „Am Ende der Feier redeten wir schon über die nächsten gemeinsamen Projekte. Wir haben viele wirklich coole Ideen.

„Wir spielen so gut zusammen; wir bilden Tore in der Luft, damit sie durchfliegen können, zum Beispiel. Ich bin mir sicher, dass wir in Zukunft noch mehr zusammen unternehmen werden.“

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