Zwei Kajakfahrer erobern isländische Wasserfälle

Sei dabei, wenn die Extrem-Kajakfahrer Ben Brown und Anton Immler durch Islands Wasserfälle touren.
Von Josh Sampiero

Für Hardcore-Kajakfahrer ist Island schon lange kein Geheimnis mehr. Schließlich gibt es mehr Wasserfälle als anderswo - es sind mehrere Tausende, wobei manche noch gar nicht entdeckt worden sind. Anders als beispielsweise in Neuseeland oder Nordamerika sind sie nicht tief in irgendwelchen tiefen Schluchten und Bächen versteckt. Sie sind einfach da, frei in der Natur, wo jeder hinkommt und alle zuschauen können. Deshalb haben Ben Brown und Anton Immler auch beschlossen, dass das Land der perfekte Ort für einen Roadtrip ist. Check unten ein Video von ihrem Trip aus.

Video: Kajakfahren auf isländischen Wasserfällen

Trotz der unglaublichen Zahl an Wasserfällen in Island haben die beiden nur ungefähr ein Dutzend besucht. Aber Brown sagt, dass sie sie teilweise 20mal gefahren sind. "Hier gibt es die besten Wasserfälle", schwärmt Brown. "Du fährst zu einem Wasserfall, befährst ihn so oft du willst, hüpfst dann in den Truck und fährst zum nächsten."

Behalte deine Landung im Auge

Die Nase muss nach unten zeigen
Anton fliegt in einen großen Kalten © Ben Brown

Und was ist mit den eisigen Temperaturen? Es ist schließlich Island. "Daran gewöhnt man sich", sagt Brown. "Wasser kann nur so lange kälter werden, bis es gefriert!" Für uns hört sich das schon viel zu kalt an, aber Brown und Immler ließen sie nicht bremsen. Sie besuchten Wasserfälle wie den Aldeyjarfoss, Thjofafoss und Godafoss und erkundeten dabei unglaubliche Orte wie den Jökulsárlón See am Rande des Vatnajökull-Gletschers.

Kajakfahren in einer Eishöhle

Das ist ein kalter Ort zum Kajakfahren
Kajakfahren in einer Höhle - wie cool ist das denn © Ben Brown

Der spektakulärste? Definitiv der Aldeyjarfoss. Er ist unter Bootsfahrern bekannt als einst höchster befahrbarer Wasserfall der Welt mit einer Höhe von 20 Metern. Und der gefährlichste? Nun ja, der Thjofafoss ist als "Fall des Ertrinkens" bekannt, nachdem der Bootsfahrer Shaun Baker vor Jahren fast ertrunken wäre.

Kommst du vorbei?

Die GoPro sieht alles
Ben macht sich bereit © Ben Brown

Doch über allem steht der faszinierende Godafoss als Krone der isländischen Wasserfalllandschaft. Hier ist immer was los. "Du kommst dort an und es warten sicherlich schon Leute, die dir bei deinem Drop zusehen wollen", erzählt Brown. Und weißt du wie der 'Wasserfall der Götter' zu seinem Namen kam? Scheinbar haben frühe Christen hier heidnische Figuren ins Wasser geworfen. Da müssen wir schon sagen: die Kajakfahrer sind deutlich aufregender!

Aus der Vogelperspektive

Bei großen Wasserfällen fühlt sich jeder Paddler klein
Einer von vielen Drops © Ben Brown

Natürlich ist Ben Brown noch nicht fertig mit Island. Er sagt, dass es immer noch Wasserfälle zu finden gibt. Viele, auf denen noch nie ein Kajak gefahren ist. Wird er zurückkommen? So viel steht fest.

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