Verrückt: Die luftigste Doppelhängematte der Welt!

Das Spacenet ist zurück – größer und imposanter denn je. Das wird dich umhauen.
Von Josh Sampiero

Wir wissen, was du gerade fühlst: Verwunderung und Verwirrung. Was zur Hölle ist das? Wer hat das gemacht? Und warum? Wie sind die da rauf gekommen? Und wird dieses Ding da jetzt für immer hängen? Ist es sicher? Und springen da Leute wirklich runter?

Die Antworten auf all diese Fragen haben wir gleich für dich. Zuerst schau dir das Video an. Nimm dir 100 Sekunden Zeit für die coolste Attraktion außerhalb eines Zirkuszeltes – das Double Spacenet. Und haben wir auch schon die Schaukel erwähnt? Ja, die gibt es.

 


Nun ja, für eine Doppelmatte braucht man einmal eine Singlematte. Daran kannst du dich vielleicht noch erinnern. Und da es beim ersten Mal so viel Spaß gemacht hat, haben sich „Sketchy“ Andy Lewis (aka „Mr Slackline“) und seine Crew (bekannt als „Moab Monkeys“) entschieden, es einfach wieder zu tun. Wingate Motion war mit von der Partie um zu filmen. Also beantworten wir jetzt mal deine „Wie zur Hölle …“-Fragen.

Abhängen in 150 Metern Höhe

Zuhause im Himmel © Cody Tuttle/Wingate Motion

Aus dieser Höhe kann man basejumpen! Und es gibt auch noch andere Wege, um die Hängematte wieder zu verlassen: urch das Netz, über das Seil, hängend an den Händen oder schnurstracks über die Slackline. Voraussetzung ist fast immer, dass du einen Fallschirm trägst.
 


Diese Konstruktion zu errichten, war in der Tat nicht einfach. 80 Arbeiter waren zwei volle Tage damit beschäftigt, 6.500 Meter Fallschirm-Schnur, Seile und Gewebe über dem Canyon in Utah, USA, zusammenzubasteln. Und für all jene, die nicht im Slackline-Style in die Hängematte können, dachte man sich was Neues aus.

Wie kommt man rein? Gehen? Hängen?

Kein Slackliner? Dann probier es so © Cody Tuttle/Wingate Motion

Die beiden Spacenets sind über eine dynamische Highline verbunden – eine Seltenheit, sogar in der Welt der Slackliner. Sozusagen eine Line mit zwei Befestigungen. Die Herausforderung wird dadurch ab sogar noch größer, weil die Schwingungen der unteren Line damit noch weniger vorhersehbar werden.

Die „Double Dynamic Anchor Slackline“

Ganz schön luftig für eine Couch © Cody Tuttle/Wingate Motion

Gemeinsam wiegen die beiden Spacenets 100 Kilo, sie können mehr als 15 Menschen tragen. Die Höchstleistung von jedem der sieben „Beine“ der Spacenets liegt bei 15 Kilonewton – das sind 1.529 Kilo Kraft. Und wie stark sind sie wirklich? Nun, auf jeden Fall stark genug, dass ein Kerl aus der Hängematte einen big-rope-swinging-Exit für seinen Basejump gemacht hat.

Die verrückteste Base-Exit

Wo werden die Spacenets beim nächsten Mal Station machen? So sehr es sich die Verantwortlichen auch wünschen, die Hängematten im All zu montieren – die International Space Station wird dafür wohl kaum eine Genehmigung erteilen. Wahrscheinlicher sind da schon Locations in Norwegen oder in Dubai. Bleibt nur mehr eine Frage offen: Wie viel kostet der Eintritt?

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