Point Break: Red Bull Athleten im Kinofilm

Echte Stunts statt Animationen – diese 5 Sportarten stehen bei dieser Geschichte im Fokus.
Actionsport auf höchstem Niveau erstmals in 3D
Von Duckstance.com, Daniel Linggi

Am 21. Januar feiert Point Break die Premiere in der Deutschweiz und ab dem 3. Februar in der Romandie. Surfen, Snowboarden, Wingsuit Proximity Flying, Motocross und Freeclimbing zusammen verpackt in einer ergreifenden Story. Regisseur Ericson Core (The Fast and the Furious) benutzte nicht etwa computeranimierte Szenen, sondern stützte sich auf Live-Aufnahmen. Umgesetzt wurde dies mithilfe Weltklasse-Athleten unter enormen Aufwand. Als Konsequenz kann man sich auf authentische Szenen freuen.

Surfen
Etliche Prosurfer wie Ian Walsh oder Laird Hamilton verhalfen mit ihrem Wissen und Talent die Surfszenen im Point Break zu realisieren. Natürlich wurden keine halben Sachen gemacht und so entschied man sich bei den berühmten Surfspots Teahupoo (Tahiti) und Jaws (Hawaii) zu drehen. Die Kräfte, welche bei solchen massiven Wellen freigesetzt werden, beschreiben Bilder besser als Worte. Besonders gefährlich ist für die Surfer neben den aufschlagenden Wassermassen die unmittelbar unter der Oberfläche liegenden Riff- und Felsformationen, welche die imposanten Naturphänomene erst ermöglichen. Wer bei solch einer Welle hinfällt, hat besser einen langen Atem und eine grosse Portion Glück, um wieder heil an die Oberfläche zu gelangen.

Snowboarden
Bei den Snowboardszenen fehlte es ebenfalls nicht an Einsatz und Talent. Über zehn Wochen filmte die Crew unter anderem im Aostatal im Nordwesten Italiens in der Nähe des Mont Blancs. Für die Aufnahmen wurde kein geringerer als der wahrscheinlich beste Big Mountain Rider «Xavier de le Rue» sowie weitere Snowboard-Ikonen wie Mike Basich oder Louis Vito miteinbezogen. Die Szenen wurden aus unzähligen Winkel aufgenommen. Besonders herausfordernd waren die für die Rider bisher unüblichen Gruppenshots, wobei die Snowboarder relativ eng beieinander die steilen Hänge meistern.

Jon DeVore (Mitte) und Mike Swanson (Rechts) © Farras Oran / Red Bull Content Pool

Wingsuit Proximity Flying
Wingsuit Legende Jeb Corliss war nicht als Stuntman unterwegs, jedoch koordinierte er mit seiner langjährigen Erfahrung die wahrscheinlich gefährlichsten Szenen im Movie. Ebenfalls in koordinativen Aufgaben durfte natürlich Jon deVore nicht fehlen, welcher aber auch als Double von Johnny Utah im Einsatz war. Über ein Jahr Planung und Vorbereitung war nötig, um das Ganze realisieren zu können. Weitere Flyers sind Mike Swanson, Julian Boulle und Noah Bahnson. Natürlich darf man auch die Kameramänner nicht vergessen, welche ebenfalls mit dem Wingsuit unterwegs waren: Jhonathan Florez und James Boole.
Zum ersten Mal wurden solch lange Wingsuit Aufnahmen für einen Blockbuster produziert. Als Standort wählte man hauptsächlich die Walenstadt (Schweiz), genauer gesagt den berüchtigten «Crack», wobei die Sportler mit ihren Fledermausanzügen durch die verengte Passage donnerten. Innerhalb von ca. drei Wochen sprangen die Athleten über 60 Mal, um die perfekten Shots festzuhalten.

Motocross
Die Motocross-Aufnahmen wurden im Heiligen Gral des amerikanischen Motocross Fahrens gedreht. Die Rede ist von Swingarm City, Utah. Ein schöner Spielplatz zum Ausstoben für Pros wie Steve Haughelstine, welche durch atemberaubende und teils bis dato unbefahrene Landschaft fuhren.

Freeclimbing
Sehr beeindruckend sind die Kletterszenen. Kein Wunder, denn dafür reiste das Team nach Venezuela zu den «Angel Falls». Mit 979 Meter ist dies der höchste freifallenden Wasserfall der Erde. Kein geringerer als Chris Sharma verhalf der Crew die wunderschönen Szenen in Südamerika einzufangen.

Egal ob Wasserfall oder Bäume – Chris Sharma © Keith Ladzinski / Red Bull Content Pool

Der Einsatz von Director und Regisseur Ericson Core und die Tatsache, dass die Szenen unter riesigem Aufwand mit echten Athleten gedreht wurden, brachte viel Respekt in der Actionsport-Community ein. Die Messlatte wird durch die Kombination der Sportarten und einer packenden Handlung erneut höher gelegt, nicht zuletzt, da man die spektakulären Aufnahmen in 3D bestaunen kann.

Point Break ist ab dem 21. Januar 2016 in den Deutschschweizer Kinos zu sehen und läuft am 3. Februar 2016 in der Westschweiz an.
 

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Wingsuit Flying:

Motocross:

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