Wetten, diese Schweizer Bergseen kennst du nicht

In diesen 10 Bergseen findest du auf deinen Wanderungen im Sommer die beste Abkühlung.
Blausee
Von Palomino Tango

#1 Lac De Joux

Der Lac de Joux ist die grösste Wasserfläche im ganzen Juragebirge (9 Kilometer lang, 1 Kilometer breit). Im Winter wird er zu einer der grössten Natureisbahnen Europas, während er dank starken Winden im Sommer unter anderem Windsurfer anzieht. Die unversehrte Natur ist dennoch einzigartig. Und mehr noch: Gleich in der Nähe gibt es mit den beiden kleineren Seen Lac Brenet und Lac Ter noch zwei wundervolle Gewässer mehr.

#2 Wildsee

Der Wildsee im Kanton St.Gallen ist der zweite Bergsee auf der der 5-Seen-Wanderung beim Pizol. Er liegt auf einer Höhe von 2438 müM. und ist damit der höchstgelegene Punkt der bekannten Wanderroute. Abgesehen vom klaren Wasser ist hier auch der Blick auf den Pizol-Gletscher, der am Fuss des Pizolgipfels und der Grauen Hörner liegt, äusserst faszinierend.

#3 Partnunsee

Der Partnunsee im Prättigau liegt auf 1869 müM, bietet zwei Boote (die gegen eine kleine Gebühr benutzt werden können) und eine wundervolle Feuerstelle. Den kristallklaren See erreicht man von den Berghäusern in Partnun in ca. 25 Minuten. Auch toll: Gleich beim See befindet sich ein Familien-Klettergarten mit über 20 Routen.

#4 Palpuognasee

Bei einer Umfrage des Schweizer Fernsehens wurde der Palpuognasee zum «schönsten Flecken der Schweiz» gewählt. Der See liegt oberhalb von Preda im Bergün und ist primär über die Albula-Passstrasse zu erreichen. Interessanter Zusatz: Das Wasser des Sees wurde schon ab 1898 zur Erzeugung elektrischen Stroms genutzt. Dank den umliegenden Lärchen (die sich im Herbst gelb färben) ist ein Besuch auch nach den Sommermonaten wärmstens empfohlen.

#5 Husemersee

Eigentlich handelt es sich hierbei gleich um vier Naturseen zwischen Trüllikon und Ossingen, die miteinander verbunden sind. Sprich: Eine wahre Oase, mitten im Wald. Am Westende des Sees findet man eine Liegewiese, einen Badesteg und Feuerstellen. Das Baden ist allerdings nur in einem bestimmten Teil erlaubt – aus Naturschutzgründen.

#6 Blausee

Der See im Berner Oberland ist einer der beliebtesten Bergseen der Schweiz und entstand vor über 15'000 Jahren durch einen Felssturz. Er liegt nahe Mitholz auf dem Gebiet der Gemeinde Kandergrund in einem bewaldeten Naturpark und wurde schon im 19ten Jahrhundert beschrieben als «landschaftliches Kleinod von zauberhafter Waldeinsamkeit». Sein Name kommt nicht von ungefähr – das Wasser erscheint tiefblau und blaugrün. Oder kurz: Schlichtweg märchenhaft.

#7 Crestasee

Der Crestasee liegt zwischen Flims und Trin auf 844 m Höhe. Der grün-blau schimmernde Bergsee ist nur zu Fuss erreichbar und gilt im Gegensatz zum nicht weniger schönen Caumasee für Nicht-Bündner immer noch als eine Art Geheimtipp. Der See ist auf drei Seiten von Wald umgeben und wird aus unterirdischen Quellen gespeist – selbst die SBB setzte in einer Kampagne auf Impressionen des idyllischen Gewässers.

#8 Lago Saeseo

Ein verstecktes Naturwunder, hoch oben im Valposchiavo, etwa auf halbem Weg zwischen Bernina-Passhöhe und Poschiavo. Je nach Lichteinfall glänzt der See, der in einer bewaldeten Mulde liegt, entweder kobaltblau oder türkisgrün. Besucher sind sich einig: Der See, der nahe Italien liegt, verbreitet eine Art Zauber und wirkt bisweilen fast wie eine optische Täuschung.

#9 Gantrischseeli

Vor Jahren wurde der Gantrischsee vor der Verlandung gerettet. Ein echter Glücksfall! Heute ist der Bergsee inmitten des Moorschutzgebiets mit Tannen und Weiden eine wundervolle Wander-Attraktion. Ausgangspunkt dafür ist die Untere Gantrischhütte auf 1510m. An den tiefsten Stellen ist das Bergseeli bis zu 10 Meter tief, im Wasser tummeln sich prächtige Forellen.

#10 Älplisee

Liegt auf 2156 müM in der Nähe von Arosa. Dabei handelt es sich um einen idyllischen, vegetationslosen Muldensee, einst gebildet durch die Ablagerungen eines Gletschers. Spannend auch die Sage zum Bergsee: Auf einem Stein in der Nähe soll einst der Teufel höchstpersönlich seine Mutter abgestellt haben, um sich auszuruhen. Aber Achtung: Baden können im Älplisee nur die Mutigsten, ist das Wasser doch auch im Sommer ziemlich kalt.

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