Daniela Ryf: «Ich habe mich selbst überrascht»

Ironman World Championship: Die 29-jährige Solothurnerin ist allen davongelaufen. Buchstäblich.
Daniela Ryf, Kona, 2016 © Jesper Gronnemark / Red Bull Content Pool
Von Eva Eder

Daniela Ryf, Titelverteidigung, 23 Minuten Vorsprung, Streckenrekord. Kannst du es schon fassen?
Nein - es ist unglaublich, dass alles so perfekt aufging beim wichtigsten Rennen des Jahres. Ich habe mich selbst überrascht.

Wie geht es dir jetzt?
Es geht mir super, ich fühle mich extrem zufrieden. Natürlich stehe ich immer noch unter Adrenalin von der unglaublichen Erfahrung, die ich gestern mit meinem Team machen konnte.

An welchem Punkt im Rennen wurde es dir klar, dass du es schaffen wirst?
Wirklich klar ist es bei so einem Rennen immer erst im Ziel. Auf den letzten zwei Kilometern durfte ich den Hype der Zuschauer erleben. Das gab mir den notwendigen letzten Adrenalin-Schub und gleichzeitig den Glauben, dass ich es schaffen würde.

Du bist unglaublich schnell gelaufen. Kannst du das erklären?
Ich habe mich schon während der letzten drei Wochen sehr gut gefühlt. Mein grosses Ziel war es denn auch, zeigen zu können, dass ich sehr schnell laufen kann. Ich wollte den Marathon stark beginnen und schnell zu Ende laufen. Gestern ist mir das mit 2:56:51 zum ersten Mal gelungen.

Daniela Ryf mit neuem Streckenrekord im Ziel! © Jesper Gronnemark / Red Bull Content Pool
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