Dane (Stella)

Daniela Ryf

Mach' das Beste aus jeder Situation

© Red Bull Content Pool

Hallo, ich heiße Daniela Ryf. Mein Steckenpferd ist Triathlon. Meine Mutti ruft mich Dane (Stella). Geboren wurde ich am 29. Mai 1987 . Ich sag immer Mach' das Beste aus jeder Situation. Die wichtigste Person in meinem Leben ist meine Familie und meine Freunde. Ich esse am liebsten Curry-Huhn mit Gemüse. Meine Lieblingsmusik ist Ich mag alles, was einen guten Beat hat.

Bio

Es gibt Athletinnen und Athleten, die scheinen wie Obelix im Kindesalter in ein Fass Zaubertrank gefallen zu sein. Daniela Ryf ist so eine Athletin. Als Tochter einer Marathonläuferin und eines Bergführers setzte sie früh auf Triathlon – die Disziplin, die Energiereserven im übermenschlichen Bereich fordert. Die Weltspitze auf der olympischen Distanz (1.5km Schwimmen, 40km Rad, 10km Laufen) erklomm sie Anfang zwanzig – ein knappes Jahrzehnt bevor Ausdauer-Athleten ihr bestes Alter erreichen. «Ich war verwöhnt mit meiner Entwicklung, es ging wie von selbst», erinnert sie sich ein paar Jahre später.

Als amtierende U23-Weltmeisterin holte sie ihren ersten Sieg in einem Rennen der WM-Serie und erkämpfte sich in eindrücklicher Manier ein olympisches Diplom. Doch wenig später schlug die menschliche Seite in ihr zu: Ein rätselhafter Infekt verunmöglichte über Monate hinweg das Training wie es für Triathlon auf internationalem Top-Niveau nötig ist. «Wenn ich hart trainiere, wird mir schlecht», schrieb sie in jener Zeit in ihrem Blog. Eines jedoch hatte Daniela schon in jungen Jahren gelernt: Niemals aufgeben. Niemals. So hatte sie einige ihrer besten Resultate erkämpft und mit dieser Haltung arbeitete sie sich aus der schwersten Zeit ihrer Karriere heraus. Ein paar Jahre später scheint es, also ob dieses Tief erst freisetzte, was in ihr steckt.

Daniela versuchte sich in neuen Triathlon-Disziplinen wie 5150 (olympische Distanz, aber mit Windschattenfahrverbot) und 70.3 (1.9km Schwimmen, 90km Rad, 21km Laufen – die halbe Ironman-Distanz) und flog förmlich an die Spitze. «Ironman ist nichts für mich» dachte sie noch als amtierende Weltmeisterin über die halbe Königsdistanz. Und dann versuchte sie es einfach. Einen Tag nachdem sie zum dritten Mal 5150-Europameistern geworden war, gewann sie den Ironman Switzerland. Es war der Auftakt der verrücktesten vier Monate in Danielas Leben: Es folgten EM- und WM-Titel über die 70.3-Distanz, ein weiterer Ironman-Sieg und schliesslich die Beinahe-Krönung am Ironman Hawaii: 2. Platz nachdem sie bis 5 Kilometer vor dem Ziel das Rennen angeführt hatte.

Dabei wollte sie zuerst gar nicht nach Hawaii, sondern ihr Studium in Lebensmitteltechnologie vorantreiben. «Seit ich studiere, freue ich mehr aufs Training», nennt sie einen der Vorteile. Kaum zurück aus Hawaii entwickelte sie als Semesterarbeit ein Konzept für ein neuartiges Eis am Stiel. Essen zubereiten und verspeisen gehört zu ihren Lieblingsbeschäftigungen neben dem Sport. So sagte sie über ihren ersten Ironman: «Toll, man kann den ganzen Tag essen und wird auch noch angefeuert dabei.» Mit dieser Einstellung hat vermutlich noch niemand einen Ironman-Triathlon gewonnen. Bei Danela war das erst der Anfang.

Mehr

12 Fragen an Daniela Ryf

Triathlon Exklusivinterview mit der Ironman-Athletin Daniela Ryf - Erfahre hier alles über ihre Antworten!

Größte Erfolge

  1. 2014
    1. 2. Platz

      Ironman

      Hawaii

  2. 2014
    1. 1. Platz

      Ironman

      Rapperswil

  3. 2013
    1. 1. Platz

      EM

      Wiesbaden

    2. 1. Platz

      EM

      Zürich

  4. 2012
    1. 1. Platz

      Europen Championship

      Liverpool

    2. 1. Platz

      Klagenfurt

  5. 2010
    1. 1. Platz

      Team-WM

      Lausanne

    2. 1. Platz

      WCS

      Seoul