12 Fragen an René Wildhaber

Erfolg heisst für René Wildhaber, dass er viele verschiedene Projekte realisieren kann.
René Wildhaber © Sébastien Boué/Red Bull Content Pool
Von Stefan Michel

Bitte nenne drei Begriffe, die deine letzte Saison zusammenfassen!
René Wildhaber:Verschiedene Baustellen, Schichtbetrieb, Rennen fahren.

Welchen Moment in der vergangenen Saison wirst du nie mehr vergessen?
In Chile wäre ich bei Vollgas fast über den Lenker geflogen. Da war mir plötzlich, als packte mich jemand am Kragen und zöge mich zurück in den Sattel. Da hatte ich verdammt Glück – dieser Sturz wäre bös ausgegangen.

Welche Ziele hast du dir zu Beginn der Saison gesetzt?
Ich wollte einen Podestplatz in einem Enduro World Series-Rennen schaffen und regelmässig in die Top 10 fahren. Und ich wollte meine verschiedenen Baustellen aneinander vorbei bringen, die Skischule, den Pumptrack, an dessen Bau ich beteiligt bin, die Camps, in denen ich junge Fahrer coache, Rennen, Shootings und so weiter.

Was ist aus deinen Zielen geworden?
Meine Rennziele habe ich erreicht. Und sonst funktionierte ich halt manchmal im Schichtbetrieb – aber ohne Ablösung.

Rene Wildhaber und Anja Wachet © Christophe Margot/Red Bull Content Pool

Deine beste Aktion der letzten Saison?
Dass ich mit meiner Freundin Katja für World Bicycle Relief das Swiss Epic gefahren bin. Wir hatten Spass und haben Spenden gesammelt, die für mindestens zehn Velos reichen. Diese werden in Afrika Menschen gegeben, die sie für ihre Arbeit brauchen können.

Was hast du in den letzten Monaten gelernt?
Ich habe gelernt, dass ich noch viel lernen muss, dass ich noch viel verbessern kann.

Worin bist du noch immer nicht so gut wie du sein willst?
Im Zeitmanagement. Zum Glück begleitet mich Katja oft, so spare ich einiges an Energie unterwegs.

Hast du dich in der vergangenen Saison mal selber überrascht?
Ich war überrascht, dass das mit den Podestplätzen so gut geklappt hat. Es wird jedes Jahr schwieriger, ganz vorne dabei zu sein.

Rene Wildhaber © Mesum Verma/Red Bull Content Pool

Womit hast du dich in dieser Saison belohnt?
Meine Motivation ist gross genug, ich brauche keine Belohnung.

Worauf freust du dich jetzt am meisten?
Jetzt freue ich mich auf den Winter, aufs Skifahren und Skitouren gehen.

Welche Ziele hast du dir für die nächste Saison gesetzt?
Jetzt laufen die Verhandlungen mit den Sponsoren. Aus dem Reise-Budget, das zustande kommt, ergeben sich dann die Ziele, die ich verfolgen kann.

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