Red Bull Velodux: Rad-Armada stürmt Estavayer

Die Rad-Weltelite von Julien Absalon bis Philippe Gilbert stürzte sich in die Schlammschlacht.
Von Mia Fabris

Eine solche Schlacht hat das Schloss Chenaux in seiner 622-jährigen Geschichte noch nicht erlebt. Vor Dreck strotzende Zweirad-Kämpferinnen und Kämpfer preschen durch seine Gemäuer. Red Bull Velodux hiess die Schlacht zu Estavayer, gesucht wurde der Herr und die Herrin im Feld. Die siegreichen Helden dieser Geschichte: das Duo Lars Forster–Michael Wildhaber vor Andri Frischknecht–Marcel Wildhaber und Julian Absalon–Ralph Näf. Bei den Frauen obsiegen Jolanda Neff und Kathrin Leumann.

Weltelite am Start

Angriff ist die beste Verteidigung, das wussten schon die alten Eidgenossen. Und so stürzen sich Weltklasse-Radsportler aus nah und fern in die Schlacht. Julien Absalon (Doppel-Olympiasieger Mountainbike), Philippe Gilbert (Strassenweltmeister 2012) sind zwei der ganz grossen Namen im Feld, mit den Gebrüdern Flückiger und Ralph Näf ist auch die Schweizer Weltelite gut vertreten. Simon Zahner, der beste Schweizer Radcrosser, Weltklasse-Triathlet Sven Riederer oder auch der Downhill-Marathon-Spezialist René Wildhaber decken weitere Zweirad-Disziplinen ab.


Red Bull Velodux wird als Staffel-Rennen gefahren. Zwei Radgenossen bilden eine Equipe und wechseln sich nach Gutdünken ab. Die Frauen zeigen als erste, mit welchem Tempo der technisch höchst anspruchsvolle Parcours zurückgelegt werden kann. Letztlich schwingen zwei oben aus, die sich auf schwierigem Terrain wohl fühlen: Jolanda Neff und Kathrin Leumann erstürmen sich die Trophäe und dürfen sich ein Jahr lang Herrinnen des Schlammfelds nennen. Neff, frisch aus den Ferien in Miami, meinte: «Eine sehr spezielle Form von Radquer, mit dem Partner im Wechsel und eine extrem coole Kulisse, ich bin froh, habe ich mich von Kathrin überreden lassen, hier mitzumachen.»

Das grosse Getümmel bricht nach dem Start der Männer aus. Velos verhaken sich ineinander, Roger Rinderknecht (Ex-Weltmeister Fourcross) und Strassenprofi Danilo Wyss verwechseln ihre Räder und müssen erst wieder tauschen. Als erster überquert schliesslich Lars Forster die Ziellinie und freut sich über den Sieg: «Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal neben Julien Absalon auf einem Siegerpodest stehen würde.»Red Bull Velodux wird als Staffel-Rennen gefahren. Zwei Radgenossen bilden eine Equipe und wechseln sich nach Gutdünken ab. Die Frauen zeigen als erste, mit welchem Tempo der technisch höchst anspruchsvolle Parcours zurückgelegt werden kann. Letztlich schwingen zwei oben aus, die sich auf schwierigem Terrain wohl fühlen: Jolanda Neff und Kathrin Stirnemann erstürmen sich die Trophäe und dürfen sich ein Jahr lang Herrinnen des Schlammfelds nennen. Neff, frisch aus den Ferien in Miami, meinte: «Eine sehr spezielle Form von Radquer, mit dem Partner im Wechsel und eine extrem coole Kulisse, ich bin froh, habe ich mich von Kathrin überreden lassen, hier mitzumachen.»

Das grosse Getümmel bricht nach dem Start der Männer aus. Velos verhaken sich ineinander, Roger Rinderknecht (Ex-Weltmeister Fourcross) und Strassenprofi Danilo Wyss verwechseln ihre Räder und müssen erst wieder tauschen. Als erster überquert schliesslich Lars Forster die Ziellinie und freut sich über den Sieg: «Ich hätte nicht gedacht, dass ich mal neben Julien Absalon auf einem Siegerpodest stehen würde.»

Doppel-Olympiasieger Julian Absalon zieht eine Bilanz des Leidens: «Der Mix aus traditionellen Cyclocross-Abschnitten und ungewöhnlichen Passagen hat Spass gemacht, aber die Beine werden morgen wohl noch etwas mehr schmerzen als sie das nach einem normalen Querfeldein-Rennen tun.» Das Leiden gibt es hier auch in Bildern zu sehen:

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