Der dreimalige Dakar-Champion Marc Coma
© Flavien Duhamel/Red Bull Content Pool

Die Liaisons sind das notwendige Übel der Rallye Dakar. Der Start dieser Spezialprüfungen liegt oft abseits des Biwaks und man muss erst dorthin fahren. Diese Etappen können extrem langweilig sein. Und auch wenn an das Rennen selbst kein Anspruch besteht, kann man es sich dennoch nicht leisten, das Ganze entspannt anzugehen.

Ich nutze die Liaisons, um mich auf die bevorstehende Etappe zu konzentrieren.

Morgens geht es im Dunkeln los. Die Straßen in Südamerika können sehr gefährlich sein. Man muss ständig hochkonzentriert sein. Nach zehn Renntagen wird das ganz schön kompliziert.

Ich nutze die Liaisons, um mich auf die bevorstehende Etappe zu konzentrieren. Ich gehe in meinem Kopf die schwierigen Punkte der Navigation durch und präge mir alle wichtigen Dinge ein – fast so wie vor einer Prüfung. Andere Fahrer nehmen sich iPods mit und hören Musik – ich dagegen höre gern das Brummen meines Motorrads!