Despres übernimmt die Führung in Marokko

Eine dramatische Woche in der Wüste hat Cyril Despres in Führung gebracht.
Cyril Despres in Marokko.
Cyril Despres, Marokko 2012 © KTM
Von Ben Miller

Die Götter meinten es in Marokko gut mit Cyril Despres. Obwohl die Fahrer mit kaum zu handhabenden Wetterbedingungen klarkommen mussten, überstanden Despres und sein Teamkamerad Kuba Przgonski die Sandsturmgepeitschte vierte Etappe an der Spitze. Przgonski beendete die Etappe 2:27 Minuten in Führung vor Despres, der in der Gesamtwertung vorne liegt.

Marc Comas Unfall in der Woche (der diesen mit einer verletzten Schulter und einem One-Way-Ticket zurück nach Spanien schickte) brachte Despres in eine aussichtsreiche Position für die verbleibenden Tage.

Marc Coma, KTM, Rallye du Maroc, 2012.
Marc Coma vor seinem Unfall © KTM

Hondas portugiesischer Frontmann Helder Rodrigues war hinter Coma und stoppte, um dem verletzten Rivalen zu helfen, bis der Hubschrauber kam. Das hätte ihm gutes Karma einbringen sollen, aber der Gesamtführende erlitt einen Motorschaden, der ihn seinen 11 Minuten-Vorsprung vor seinen Konkurrenten kostete.

Comas Teamkollege Joan Pedrero stoppte ebenfalls, verlor aber später 20 Minuten, nachdem er sich verfahren hatte.

Der Spanier Joan Barreda (Husqvarna) liegt in der Gesamtwertung auf Zwei, 17 Minuten hinter Despres.

Die Sandstürme nahmen auf der 427km-langen Route zwischen Oued Draa und Lake Iriki kein Ende. So ziemlich der selbe Untergrund wartet zwischen Erfoud und Zagora, wo Przgonski die Spur der Etappe eröffnen wird. Die nur 246km, der vorletzten Etappe heute, werden zeitlich festgelegt sein.

Resultate Etappe Vier

1. Kuba Przgonski, Polen, KTM, 3 Stunden 28.44
2. Cyril Despres, Frankreich, KTM +2.27
3. Felipe Zanol, Brasilienl, Honda + 4.19
4. Olivier Pain, Frankreich, Yamaha + 6.09
5. Frans Verhoeven, Niederlande, Yamaha, + 6.09

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