Tag 4: Red Bull FIM International Six Days Enduro

Jonty Edmunds Bericht vom vierten Tag ISDE Red Bull 2012.
Red Bulls International Six Days Enduro, Tag 4. Kurt Caselli 27.9.2012.
Kurt Caselli © Jonty Edmunds/Red Bull Content Pool
Von Jonty Edmunds

Noch zwei Tage bleiben beim 87. International Six Days Enduro in Sachsen, Deutschland. Frankreichs World Trophy Team hat seinen Vorsprung auf sagenhafte 32 Minute ausgebaut.

Wieder einmal dominierten Antoine Meo, Rodrig Thain, Johnny Aubert, Pela Renet, Seb Guillaume und Christophe Nambotin die Einzel-Gesamtwertungen und sichern so den Sieg in der prestigeträchtigen World Trophy Klasse.

Australiens harte Jungs Toby Price, der sich seit dem ersten Tag mit einer gebrochenen Rippe quält und Glenn Kearney, dessen Knie nach einem Riss genährt werden musste, schleppten sich erfolgreich durch den Tag, um Australiens Position da oben zu sichern. Italien ist Dritter, Finnland Vierter.

Nicht ganz so dominant wie die Senior Class-Teamkollegen, tat das französische Junior World Trophy Team an der Spitze was nötig war, um die zwei Minuten Vorsprung vor dem nächsten Verfolger Großbritannien zu verteidigen.

Dank Danny McCanney halten Britanniens Junioren den Druck auf Frankreich aufrecht, obwohl sie nach dem Verlust von Kevin Rohmer am ersten Tag nur noch zu dritt sind. Die USA halten Platz Drei vor Australien und Portugal.

Frankreich hat sich an der Spitze der Womens World Trophy festgesetzt und hat mehr als eineinhalb Stunden Vorsprung auf die Konkurrenz aus Deutschland. Australien hält Rang Drei vor Schweden und Finnland.

In der Enduro 1-Klasse hält der Franzose Antoine Meo nach einem weiteren großartigen Tag einen vier Minuten Vorsprung. Der Finne Eero Remes bleibt Zweiter und Rodrig Thain, Meos französischer World Trophy Team-Kamerad, Dritter. Johnny Aubert gewann die Enduro 2-Klasse und baut seinen Vorsprung im Klassement aus. Pela Renet sitzt auf dem Zweiten, Italiens Alex Salvini auf dem Dritten.

Christophe Nambotin, der schnellste Fahrer von allen am dritten Tag, liegt sieben Minuten vor dem Australier Toby Price, der beeinträchtigt von den Schmerzen seiner am ersten Tag gebrochenen Rippe, langsamer unterwegs war. Trotz der Qualen wechselte Price am Ende des Tages noch eigenhändig zwei Reifen.

Nach schweren Regenfällen in der Nacht begann Tag Vier äußerst rutschig. Viele der Führenden mussten erstmal die Spur räumen, während sie bei den Motocross- und Enduro-Tests herum schlitterten. Zum Glück für alle, endete der Tag trocken. Am vorletzten Tag des Wettbewerbs müssen sich die Konkurrenten einem neuen Kurs stellen.

Red Bulls International Six Days Enduro, Tag 4, Team Italien auf der Bahn, 27.9.2012.
Das italienische Team © Jonty Edmunds/Red Bull Content Pool
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