James Stewart: "Dieses Team ist verdammt stark"

Wie haben die Reaktion von James Stewart nach seinem großartigen Sieg in Atlanta eingefangen.
James Stewart erwischt Big Air in Atlanta
James Stewart erwischt Big Air in Atlanta © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Aaron Hansel

Es ist fast ein Jahr her seit Yoshimura Suzuki-Pilot James Stewart ein Supercross-Rennen gewonnen hat, aber der zweifache Champ hatte in Atlanta endlich seinen Durchbruch und nahm seinen ersten Sieg für 2013 mit nach Hause. Wir haben Stewart nur Sekunden, nachdem er die Ergebnisse erfahren hat, erwischt, um seine Reaktion einzufangen.

Wie ist es da draußen gelaufen?

Ich hatte nicht den besten Jump beim Start, aber ich bin innen vorbeigeschlichen, kam raus und dachte, 'Mann, ich führe!’. Ab da habe ich nur versucht, Runden zu machen und sicher zu bleiben. Die Strecke war wirklich leicht zu fahren. 

Ich hab aufgesehen und ich dachte, ‘Alter, ich kann das echt gewinnen!’. 

Wir sind Runden von 53 Sekunden gefahren, sogar 52 Sekunden,   als [Ryan Villopoto] näher kam. Die letzten paar Runden habe ich mich gut gefühlt. In Runde 17 und 18 war ich richtig gut und dann, in Runde 19, habe ich hochgeschaut und dachte, ‘Alter, ich kann das echt gewinnen!’.

James Stewart grüßt die Menge in Atlanta
James Stewart grüßt die Menge in Atlanta © Garth Milan/Red Bull Content Pool

Hast du von Anfang an so gedacht?

Als ich mit der Saison angefangen habe, ja, da habe ich das gedacht, aber nachdem ich mich mit meinen Verletzungen in den ersten paar Rennen beschäftigen musste, habe ich einfach nur versucht, sicher aus den ersten drei oder vier Rennen rauszukommen. Dann, ich glaube beim Anaheim 2, habe ich angefangen, mich besser zu fühlen und dachte, dass ich es vielleicht auf das Podest schaffen könnte. In Oakland ging es mir viel besser, aber immer noch nicht so gut wie jetzt, aber jedes Wochenende ging es mir dann einfach immer besser. Beim Anaheim 2 bin ich gut gestartet, bin dann aber müde geworden, weil ich in der Woche nicht gefahren bin. Letztes Wochenende dachte ich, dass ich hätte gewinnen können. Also nein, nicht die ganze Zeit, aber bei den letzten Rennen war ich der Meinung, dass ich hätte gewinnen können, wenn ich einen guten Start gehabt hätte und es ist schön, den jetzt zu bekommen.

Es sah aus, als hättest du ein paar beängstigende Momente in den Whoops gehabt?

Ein paar Mal bin ich fast runtergeknallt. Ich bin ein paar Runden durchgekommen und es war hart. Sie sind durchgesprungen und ich nicht, ich war sauer. Ich war in der nächsten Section schnell. Die Section, mit der ich in jeder Runde Schwierigkeiten hatte, war die Triple-Triple Section, und ich habe sie gepackt, das war also gut.

Welche Rolle hat es dabei gespielt, dass du unter der Woche nicht fahren konntest?

Oh, eine große Rolle. Ich habe mir Sorgen gemacht, ob ich mir wieder mein Knie verletze, bei den ersten paar Rennen hatte ich einfach Angst. Vom Nichtfahren war ich einfach schwach auf dem Bike und eingerostet, weil ich unter der Woche auch nicht gefahren bin.

Ich werde für den Rest der Saison eine völlig andere Person sein.

Jetzt schaffe ich schon wieder zwei Tage die Woche und der Sieg hier ist ein echter Booster für mein Selbstvertrauen. Ich glaube, ich werde für den Rest der Saison eine andere Person sein.

Ist das Bike so aufgebaut, wie du es wolltest?

Ja, das Bike war das ganze Jahr über gut. Dieses Team ist verdammt stark. Das Team hat bei allem nie gezögert und es ist so verdammt großartig, mit dieser Truppe zusammen zu sein, die einfach nur glücklich ist, dabei sein zu können. Ich liebe diese Typen und selbst wenn wir nicht gewinnen würden, bin ich so happy in diesem Team und das sieht man. Wir haben gesagt, wenn wir eines gewinnen, wird es was Besonderes sein, und das ist es.

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