Pastrana renkte sich die Schulter 18 Mal aus!

Die X-Games Legende spricht mit redbull.com über Operationen, Unfälle und den Nitro Circus.
Travis Pastrana posiert für ein Foto am Red Bull Ring in Österreich.
Travis Pastrana am Red Bull Ring © Red Bull Content Pool
Von Joseph Caron Dawe

Es gibt nichts, das mehr frustrierend ist für einen jeden Sportler, als aufgrund einer Verletzung ins Seitenaus gestellt zu werden. Für Travis Pastrana wurde die Zwangspause zu einer extremen Notwendigkeit.

Eine Schulteroperation letzten Monat zwang Pastrana nach seinen Anstrengungen 2012 ein bisschen kürzer zu treten, um 2013 wieder vollkommen fit zu sein.

Ich renkte sie mir dieses Jahr 18 Mal aus und ein Mal war sogar als ich gerade bei einem Rennen führte!

Ich war sehr unglücklich darüber nicht an der letzten Runde der Global RallyCross Championships in Las Vegas teilnehmen zu können (ein Rennen, das erst auf den Plan kam, nach dem er sich schon dafür entschieden hatte sich unters Messer zu legen), aber es war eine Operation, die schon viel zu lange herausgeschoben wurde.

„Ich habe immer gewusst, dass ich meine Schulter fixieren lassen müsste, wenn ich ein Vollzeit-Fahrer werden wollte, aber ich war mir sicher, dass ich Autos fahren könnte“, erzählte Pastrana redbull.com.

Travis Pastrana gibt ein High Five am Red Bull Ring in Österreich.
Travis High Five mit verletztem Arm! © Red Bull Content Pool

„Dieses Jahr habe ich mir meine Schulter über achtzehn Mal ausgerenkt und ein Mal war sogar während ich gerade bei einem Rennen führte! Ich zog an der Handbremse des Rallyautos, die Schulter flog raus und ich fuhr geradewegs in eine Mauer. Ich verlor das Rennen natürlich und jetzt kann ich nicht mal mehr fahren.“

Das war Zeichen genug, wenn ich jemals eins brauchte!

„Das Labrum war ab! Es ist keine große Sachen, aber um wieder an Wettkämpfen teilnehmen zu können, musste ich sie fixieren lassen.“

Keine große Sache sagt Pastrana, aber die Realität ist, dass die Dauer der Rekonvaleszenz lang ist und ein Grund dafür ist, warum er die OP so lange vor sicher her geschoben hat.

In einem Off-Road Rennen habe ich sie mir sechs Mal ausgerenkt! Ich habe sie wieder eingerenkt, aber es war wirklich ein unglaublicher Schmerz!

„Ich habe sie vorher nicht operieren lassen, weil ich jetzt sechs Monate ausfalle“, erklärte er. „Man kann schon die meisten Dinge noch machen, aber als sie das erste Mal dieses Jahr im Auto raus sprang habe ich es einfach machen lassen. In einem Off-Road Rennen habe ich sie mir sechs Mal ausgerenkt! Ich habe sie wieder eingerenkt, aber es war wirklich ein unglaublicher Schmerz!“

„Ich habe an meiner Schulter mehr als mit der Kupplung gespielt! Wir waren Zweite in der letzten Runde und ich konnte sie einfach nicht wieder rein bekommen – ich fuhr mit einer Hand und versuchte sie wieder einzurenken und dachte dabei nur: „Das ist absurd!“

Travis Pastrana am Red Bull Ring in Österreich.
Schöner Tag für eine Ausfahrt © Red Bull Content Pool

Mit dem Ziel bald wieder fit zu sein, erhält Pastrana Reha für seine Schulter und dirigiert vorerst den Nitro Circus von der Seitenlinie der aktuellen Europa Tour.

Es ist hart nicht da draußen zu sein, aber es macht Spaß der Show zuzusehen. Es ist eine andere Perspektive.

„Absolut unglaublich“, ist was er antwortet wenn er nach den Ergebnissen gefragt wird. „Bei jeder einzelnen Show waren die Fans auf den Füßen. Das fühlt sich für und ziemlich gut an, und es scheint von Jahr zu Jahr immer größer und größer zu werden.“

„Es ist hart nicht da draußen zu sein, aber es macht Spaß der Show zuzusehen. Es ist mal eine andere Perspektive, denn jetzt höre ich die Reaktionen de Fans und bekomme das Feedback. Ehrlich, dass war ziemlich gut.“

Travis Pastrana und die Nitro Circus Crew am Red Bull Ring in Österreich
Die Nitro Circus Crew! © Red Bull Content Pool

Am Red Bull Ring in Österreich, wo redbull.com sich mit Pastrana traf und es war sofort klar, dass der Mann total verrückt darauf ist wieder hinters Lenkrad von einem der KTM X-Bows zu steigen.

„Das war solch ein Spaß! Die sind so leicht, wir fahren die beim Rennen der Champions, aber auch das werde ich dieses Jahr verpassen…Wenigstens haben wir auf der Tour sehr gute Physiotherapeuten, so kann ich wieder fit werden.“

Und wir hoffen zumindest alle, dass Pastrana bald wieder vollkommen fit und 2013 wieder in voller Fahrt zu sehen sein wird.

read more about
Zur nächsten Story