Glückszahlen: EWC in Spanien und Portugal

Die Enduro-Weltmeisterschaft kommt auf die iberische Halbinsel. Zeit für einen Blick auf die Zahlen.
Luís Correia Enduro-Weltmeisterschaft
Luís Correia hofft auf ein starkes Ergebnis © Jonty Edmunds
Von Robert Lynn

10 – Der Große Preis von Spanien markiert die Auftaktrunde des sehnlich erwarteten Women’s Cup. In der Serie mit vier Rennen werden die EWC-Runden von Spanien, Portugal, Griechenland und Frankreich gefahren. Die Titelverteidigerin Laia Sanz, die bei den X Games in Brasilien gerade mit Gold gekürt wurde, ist für den Sieg in Spanien die klare Favoritin. Auf heimischem Boden will die Spanierin sicherlich mit einem ersten Platz in die Saison starten. Doch da bei den Frauen seit diesem Jahr 10 Fahrerinnen an den Start gehen dürfen, wird sie es nicht leicht haben.

22 – Obwohl die EWC-Saison erst vier Tage alt ist, führt KTM-Fahrer Antoine Méo in der Enduro 1-Klasse bereits mit 22 Punkten Vorsprung. Mit vier Siegen bei vier Rennen in Südamerika gewann Méo die Oberhand über seinen Rivalen Juha Salminen (Husqvarna). Doch noch ist alles möglich und Salminen ist fest entschlossen, den Abstand zu verringern. Méo kann sich also noch nicht ganz auf seinen Lorbeeren ausruhen.
 

Laia Sanz Enduro-Weltmeisterschaft
Laia Sanz dank X Games-Gold mit frischem Elan © ESPN Images

3 – In der Enduro-Weltmeisterschaft zählt die Enduro Junior-Kategorie zu den Klassen, in denen es die meisten Überraschungen gibt und die größten Konkurrenzkämpfe toben. In Chile und Argentinien eroberten drei verschiedene Fahrer den obersten Platz auf dem Siegerpodium und keiner von ihnen hatte je zuvor in der EJ-Klasse gesiegt. Nach seinem Doppelsieg in Chile liegt der Italiener Giacomo Redondi (KTM), der Sieger des Enduro Youth Cup 2012, mit mageren drei Punkten Abstand vor dem Australier Matt Phillips (Husavarna) in Führung, der an Tag eins in Argentinien den Sieg davontrug. Rudi Moroni (KTM), der einzige Fahrer mit 125er Zweitaktmotor, liegt in der Gesamtwertung zwar nur auf dem sechsten Platz, doch schon in Argentinien gewann er das Rennen des zweiten Tages und in Spanien will er seine Platzierung sicherlich verbessern.

1 – An Tag eins des Grand Prix von Argentinien konnte der Portugiese Luís Correia seinen ersten EWC-Podiumsplatz feiern. Der Beta-Fahrer, der sich seit 2012 voll auf Enduro konzentriert, fuhr sicher auf den dritten Platz und ist für die Top-Fahrer in der Enduro 3-Klasse mittlerweile zu einer ernstzunehmenden Bedrohung geworden. Das vierte Rennen der Serie in Torres Vedras wird ein Heimspiel für Correia und der ehemalige portugiesische Motocross-Meister will seine heimischen Fans sicher mit einem Podiumsplatz belohnen.
 

Ivan Cervantes KTM Enduro-Weltmeisterschaft
Iván Cervantes ist bisher der beste Spanier © Jonty Edmunds

942 – Der Große Preis von Portugal in Torres Vedras folgt dem Grand Prix von Spanien auf dem Fuße. Für die Teams bedeutet das eine Fahrt von 942 Kilometern zwischen den beiden Rennen.

9 – Die Startnummer von Alex Salvini, dem Führenden der Enduro 2-Klasse. Nach drei E2-Siegen in Südamerika ist Salvini in diesem Jahr wohl bisher der beste Fahrer der EWC. Wird er auch in Spanien und Portugal siegen oder können Renet, Aubert, Cervantes und Knight dem Italiener endlich etwas entgegnen?

4 – Vier Spanier liegen unter den Top Ten der Enduro 2-Kategorie – in der es von Spaniern nur so wimmelt. Mario Roman von Husaberg, der in der EJ-Kategorie fährt, ist der einzige andere Spanier, der in diesem Jahr in der EWC eine Top Ten-Position belegt. Die beste Leistung unter den Spaniern brachte, natürlich, Iván Cervantes von KTM. Cervantes konnte zwar noch keinen E2-Sieg verzeichnen, war jedoch schon nah dran. Der Grand Prix von Spanien findet nur fünf Stunden von Cervantes Heimatstadt entfernt statt – da will er sich den Sieg in Puerto Lumbreras doch sicher nicht nehmen lassen.

Die Spanien-Runde der Enduro-Weltmeisterschaft startet am 11. Mai in Puerto Lumbreras und die Portugal-Runde folgt eine Woche später in Torres Vedras.

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