Glückszahlen: WRC Akropolis-Rallye

Diese faszinierenden Zahlen rund um den Akropolis-Rallye WRC-Klassiker darfst du nicht verpassen.
Colin McRae mit dem M-Sport Chef Malcolm Wilson in Griechenland
Colin McRae & M-Sport Chef Malcolm Wilson © McKlein
Von Carl McKellar

Man nennt sie nicht ohne Grund “die Rallye der Götter”, denn für viele gilt die Akropolis-Rallye in Griechenland als derzeit härtestes Rennen der Rallye-Weltmeisterschaft.

Harter Schotter auf steinigem Grund und einige massive Felsen bringen Reifen und Stoßdämpfer der Autos an die Grenzen, während die Temperaturen an der wunderschönen Küste am Golf von Korinth gelinde gesagt äußerst kräftezehrend sein können. Bei diesem Rennen dürfen wir also eine Menge Fahrer mit krebsroten Köpfen im Ziel erwarten.

Hier kommen nun ein paar Zahlen, die selbst Pythagoras zum Grübeln gebracht hätten…

© McKlein

1052,50 – die Gesamtlänge der Akropolis-Rallye in Kilometern. Diese Distanz enthält 306,53km mit Wertungsprüfungen auf Zeit (die somit 29,2% der Gesamtdistanz ausmachen), sowie 745,97km an Verbindungsetappen auf Straßen.

14 – die Anzahl der Wertungsprüfungen mit Zeitmessung bei der Rallye von Griechenland. Es gibt weniger Wertungsprüfungen als bei den meisten anderen Veranstaltungen, doch die Etappen sind so lang, dass auf jedem einzelnen Abschnitt durchschnittlich 22 Kilometer zu fahren sind.

Sébastien Ogier 2011 auf dem Weg zum Sieg
Sébastien Ogier 2011 auf dem Weg zum Sieg © McKlein

50 – die Temperatur in Celsius, die aller Wahrscheinlichkeit nach in den Autos herrschen wird – mindestens. Griechenland kann zu dieser Jahreszeit unerträglich heiß sein, also wundere dich nicht, wenn du in den Werkzeugkasten der Autos Deo-Roller entdeckst.

26 – die Startnummer des ehemaligen Formel-1-Stars Robert Kubica. In Griechenland fährt der Pole in einem Citroën DS3 RRC sein zweites WRC-Rennen in der WRC-2-Wertung. In dem Wagen konnte er bereits in der Rallye-Europameisterschaft glänzen.

Die Rally Acropolis vor überwältigender Kulisse.
Die Rally Acropolis vor überwältigender Kulisse © McKlein

47,7 – die Länge der Kineta-Pissia Etappe in Kilometern, der längsten Etappe des Rennens. Gleich nach dem zeremoniellen Start werden sich die Teams am frühen Freitagabend auf diese Etappe machen – ganz schön krass lang!

2 – die Anzahl der Fahrer, die dieses Rennen bereits einmal gewinnen konnten: Sébastien Ogier feierte hier 2011 seinen Sieg, nachdem er seinen damaligen Citroën-Teamkollegen Sébastien Loeb in den Schatten stellte. 2009 bescherte Mikko Hirvonen M-Sport und Ford hier in Griechenland ihren letzten Sieg.

65 – Sébastien Ogiers Punktevorsprung in der Meisterschaftswertung vor dem Rennen in Griechenland vor seinem nächsten Herausforderer Mikko Hirvonen. Das ist mehr als die doppelte Höchstpunktzahl von 28, die man in einem Rennen erzielen kann (25 für einen Sieg plus drei Bonuspunkte, wenn man der Schnellste der Power-Stage ist). Okay, eigentlich beträgt Ogiers Vorsprung nur 54 Punkte, doch Sébastien Loeb, der auf dem zweiten Platz liegt, wird 2013 nur noch an einem Rennen teilnehmen.

Harte Arbeit am Steuer für Thierry Neuville
Harte Arbeit am Steuer für Thierry Neuville © McKlein

5 – unvergleichliche fünf Siege errang der großartige, verstorbene Colin McRae in Griechenland – 1996 und 1998 mit Subaru sowie später dreimal in Folge (2000, 2001, 2002) mit Ford.

14 – die Anzahl unterschiedlicher Nationalitäten, die die 26 WRC-Fahrer und Beifahrer, die in Griechenland an den Start gehen, repräsentieren. Sie kommen aus Ländern wie Argentinien, Österreich, Belgien, Tschechische Republik, Finnland, Frankreich, Großbritannien, Italien, Norwegen, Polen, Katar, Russland, Spanien und den Vereinigten Arabischen Emiraten.

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