Die großen Zahlen: WRC Griechenland

Weitere statistische Kurzgeschichten aus dem Staub der Rallye Akropolis am vergangenen Wochenende.
VW gibt weiter das Tempo vor
VW gibt weiter das Tempo vor © McKlein Image Database
Von Carl McKellar

Unter allen Rallyes im Programm der Rallye-Weltmeisterschaft ist wohl die Rallye Akropolis in Griechenland die Strecke, deren Ausgang wirklich erst sicher ist, wenn sich im wahrsten Sinne des Wortes der Staub gelegt hat.

Grausame Felsbrocken, tiefe Spurrillen und durch die Autos aufgewirbelte gigantische Staubwolken bedeuten, dass jede Drehung, jede Abbiegung und jeder Sprung für das Ergebnis von entscheidender Bedeutung sind.

Erst nach der Bekanntgabe der offiziellen Ergebnisse und einem folgenlos gebliebenen Protest von Citroen gegen VW wagten wir es, das OK für den Druck zu geben.

100 - Giovanni Bernacchini feierte sein hundertstes Rennen als Beifahrer in einer WRC Rallye mit dem fünften Rang an der Seite von Nasser Al Attiyah. Der Italiener ist der Sohn von Arnaldo Bernacchini, der 1974 die Rally de Portugal als Beifahrer von Raffaele Pinto in einem FIAT Abarth gewann.

8 - Jari-Matti Latvalas Sieg in Griechenland war der achte Triumph in seiner WRC-Karriere. Seine anderen Siege holte er sich in: Schweden 2008; Sardinien 2009; Neuseeland und Finnland 2010; Großbritannien 2011; Schweden und Großbritannien 2012.

Robert Kubica in Griechenland blitzschnell
Robert Kubica in Griechenland blitzschnell © McKlein Image Database

1 - Das frühere Formel-1-Ass Robert Kubica holte sich seinen ersten Sieg in der WRC. In seinem Citroen DS3 schlug er in der Kategorie WRC2 die Konkurrenz.

54 - Sébastien Ogiers Punktevorsprung in der Gesamtwertung vor seinem engsten Rivalen und VW-Teamkollegen Jari-Matti Latvala. Dieser schob sich mit seinem Sieg in Griechenland auf Platz zwei der Rangliste.

20 – So oft musste sich Dani Sordo in einem WRC Event mit dem zweiten Platz zufrieden geben. Der spanische Citroen-Pilot stand noch nie ganz oben auf dem Podest.

Dani Sordo – der ewige Zweite
Dani Sordo – der ewige Zweite © McKlein Image Database

3 – Zum ersten Mal seit seinem Debüt in der Rallye-Weltmeisterschaft Ende 2012 fuhr der VW-Pilot Andreas Mikkelsen die beste Etappenzeit. Prompt legte er nach und schaffte den gleichen Erfolg auch in den zwei darauffolgenden Etappen.

56 – Anzahl der schnellsten Etappenzeiten, den der Polo R von VW in seiner ersten Wettkampfsaison einschließlich der neun in Griechenland gefahrenen Bestzeiten schaffte. Insgesamt gab es in dieser Saison bereits 104 Etappen, damit liegt die Erfolgsquote bei fast 50 Prozent.

10 - Sébastien Ogier schied am Freitag bei der ersten von zwei Etappen aufgrund eines technischen Defekts aus und setzte das Rennen unter Rallye-2-Regel fort. Dafür musste er eine Zehn-Minuten-Zeitstrafe hinnehmen.

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