Big Numbers: Die Rallye von Italien auf Sardinien

Statistiken zur Halbzeit der World Rally Championship.
Nummer vier für Ogiers Siegesliste in Italien.
Nummer vier für Ogiers Siegesliste in Italien © McKlein Image Database
Von Carl McKellar

Sieben waren es, sechs sind es noch: Die WRC-Stars können ein bisschen Zeit ab jetzt bis zum frühen August genießen. Lasst uns also einen Blick auf ein paar wichtige Zahlen werfen, die letztes Wochenende zwischen Staub und Steinen in der sardischen Hitze aufgepoppt sind.

Eine Warnung: Wenn ihr kein Sébastien-Ogier-Fan seid, dann solltet ihr jetzt wegschauen.

120 - Die Anzahl der Streckenabschnitte aus den sieben World Rally Championship-Runden 2013.

48 - Die Anzahl der Stages, die Sébastien Ogier dieses Jahr bisher gewonnen hat, nachdem er sieben weitere Topzeiten auf Sardinien eingefahren hat. Wir haben es euch gesagt, es wird hart.

Nach Sardinien führt Ogier mit 64 Punkten.
Nach Sardinien führt Ogier mit 64 Punkten © McKlein Image Database

4 - 2013 verzeichnet Sébastien Ogiers Liste bereits vier Siege auf Sardinien. Wir sind in der siebten Runde der Meisterschaft 2013. Auf Sardinien führte er vom Start bis zum Ziel, während seine Toprivalen alle Probleme hatten. Sein VW Polo R verlor nicht an Kraft. Reicht das schon?

64 - Sébastien Ogiers Punktestand nach Sardinien. Das ist äquivalent zu zwei Höchstpunktzahlen (Sieg plus Power Stage-Sieg) und einige mehr. Selbst wenn er in Finnland und Deutschland keine Punkte macht, so ist er frühestens im September in Australien einzuholen. Aber er könnte bis dahin auch außer Reichweite sein.

Nun gut, wir haben den nicht Ogier-Fans genug unter die Nase gerieben. Hier sind noch mehr unglaubliche Fakten nach Sardinien.

69 - Das klingt vielleicht ein bisschen unhöflich: Es ist die Anzahl der Stages, die der neue Polo R vom Team VW 2013 gewonnen hat. Das ist immer noch mehr als Citroen's DS3 und M-Sport's Ford Fiesta RS zusammen.

Neuville erreichte sein bestes WRC-Ergebnis.
Neuville erreichte sein bestes WRC-Ergebnis © McKlein Image Database

66 - Die Anzahl der Stages, die von den französischen Fahrern (Ogier und Teilzeitler Sebastien Leob) am Halbzeitpunkt gewonnen wurden. Danach kommen Finnland (26), Norwegen (15), Russland (6), Spanien (4) und Belgien (3).

2 - Thierry Neuville erreichte mit dem zweiten Platz auf Sardinien sein bisher bestes Ergebnis bei einer WRC-Runde. Er holte zudem zwei Bonuspunkte auf der Power Stage mit der zweitschnellsten Runde nach Ogier. Seine zwei schnellsten Stage-Zeiten in diesem Event wurden zu denen addiert, die er in Mexiko erreicht hatte. Macht zusammen drei für Belgien (siehe Nummer 66).

Eine Reifenpanne kostet Latvala im ersten Abschnitt Zeit.
Stage 1: Die Reifenpanne kostet Latvala Zeit © McKlein Image Database

0,9 - Die Differenz in Sekunden, mit denen Elfyn Evans Michal Koskiuszko geschlagen hat und Sechster in seinem WRC-Debüt wurde. Um es zu verdeutlichen: Koskiuszko ging 2,2 Sekunden hinter dem jungen Briten in die letzte Stage und beendete das Rennen 1,3 Sekunden schneller. Nicht genug.

8,4 - Die Anzahl der Sekunden, die Jari-Matti Latvala auf VW-Teamkollege und letztlichen Gewinner Sébastien Ogier herausgeholt hatte, nachdem er mit einer Reifenpanne bei der Rallye Italien auf Sardinien eine Minute und 56,4 Sekunden in der ersten Stage verloren hatte. Natürlich werden wir niemals wissen, wie schnell beide hätte sein können, wäre es ein direkter Fight um den Sieg gewesen. Aber Latvala kann das sicher als einen möglichen Gewinn verbuchen, der dann doch verloren ging.

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