An Tag 2 erkämpft sich Walker den Sieg in Rumänien

Der Brite Jonny Walker siegt am zweiten Tag der Red Bull Romaniacs.
© Robert Lynn/Future 7 Media
Von Robert Lynn

Nachdem das Drama um ihn den ersten Tag der Red Bull Romaniacs dominierte, war Jonny Walker am zweiten Tag wieder in Topform und holte den Sieg. Alfredo Gomez und Andreas Lettenbichler folgten auf dem zweiten und dritten Platz. Graham Jarvis schaffte am zweiten Tag nur den fünften Platz, behält aber die Gesamtführung des Rennens.

Die Organisatoren des Rennens senkten den Schwierigkeitsgrad am zweiten Tag, im Vergleich zum harten ersten Tag. Und so waren die Fahrer auf der Etappe von Sibiu ins nahe Petrosani schneller als am Vortag.

Walker war fest entschlossen, sein Pech vom ersten Tag wieder auszugleichen, als er mitten am Tag kein Benzin mehr hatte. Am zweiten Tag wollte er die verlorene Zeit unbedingt wieder aufholen. Er war mit den Bedingungen mehr als zufrieden und griff von Anfang an hart an. Er holte Lettenbichler ein, der als Zweiter auf der Straße gestartet war, und überholte dann Alfredo Gomez nach dem Service-Check – das reichte, um Walker den Sieg zu bescheren.

„Der erste Tag war für mich ziemlich katastrophal gelaufen, und heute wollte ich versuchen, das wieder aufzuholen“, erzählt Walker. „Ich habe mich sofort gut gefühlt und keine Navigationsfehler gemacht. Die Strecke hat echt Spaß gemacht. Es gab viele schnelle Abschnitte, dazwischen technisch schwierige Stücke, aber ich bin damit gut zurecht gekommen.“

„Ich bin froh, dass ich hier gewonnen habe. Und auch wenn Jarvis in der Gesamtwertung noch weit vor mir liegt, hat mich dieses Ergebnis ein bisschen näher an das Siegerpodest gebracht. Das Rennen geht noch über zwei Tage, also werde ich alles geben und versuchen, noch besser zu werden.“
 

Chris Birch auf felsiger Straße in Rumänien
Chris Birch auf felsiger Straße in Rumänien © Robert Lynn/Future 7 Media

Gomez fuhr in der zweiten Hälfte des Tages mit Walker und verbesserte sich vom dritten Platz am Vortag auf den zweiten Platz am Folgetag. Der Spanier zeigte konsistente Leistungen, obwohl er noch keine Erfahrungen bei den Red Bull Romaniacs sammeln konnte, und erreichte so auch den zweiten Platz der Gesamtwertung.

Lettenbichler kam an diesem Tag als Dritter ins Ziel, obwohl er in der letzten Stunde des Rennens seinen Kickstarter verlor.

„Keine Ahnung, wann der Kickstarter abgefallen ist“, lachte Lettenbichler. „Ich glaube, es passierte in der letzten Stunde, aber glücklicherweise habe ich ihn nicht gebraucht. Nachdem ich heute Morgen die Überquerung des Flusses vermasselt habe, bin ich die meiste Zeit des Tages auf zwei Rädern geblieben, und das reichte für den dritten Platz. Ich bin zufrieden mit meiner Leistung – alles ist gut gelaufen.“
 

Ivan Cervantes mag es beim Enduro extrem
Ivan Cervantes mag es beim Enduro extrem © Robert Lynn/Future 7 Media

Paul Bolton verdrängte nach sechs Stunden des Rennens Jarvis mit nur 20 Sekunden Vorsprung vom vierten Platz. Jarvis kam als Fünfter ins Ziel, steht aber immer noch an der Spitze des Rennens – auch wenn er am zweiten Tag einige Fehler machte.

„Der Tag lief okay für mich“, kommentierte Jarvis. „Ich habe morgens viele Fehler gemacht, und das hat mich Zeit gekostet. Heute war die Strecke viel schneller, und das machte es schwieriger, die Zeit wieder aufzuholen. Aber ich liege immer noch sicher in Führung. Hoffentlich läuft es morgen etwas besser und ich kann wieder gewinnen.“

Am dritten Tag, dem vorletzten des Rennens, werden die Teilnehmer in Petrosani starten und zurück nach Sibiu fahren.
 

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