James Stewart zurück auf dem Podium beim RedBud

Der Suzuki-Pilot fand beim Red Bull RedBud National vergangenes Wochenende seine Form wieder.
Redbud 2013 Buchanan Michigan 6. Juli 2013 James Stewart Suzuki
James Stewart © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Aaron Hansel

Für James Stewart war es bisher eine harte Saison. Der frühere 450 National Champ, der 2008 jedes einzelne Motocross-Rennen, an dem er teilgenommen hatte, gewann, hatte dieses Jahr schwer zu kämpfen. Von merkwürdigen mechanischen Problemen bis zu spektakulären Unfällen waren die Gründe vielfältig, die ihn in der diesjährigen Saison von einem Sieg abhielten. Seit der zweiten Runde haben wir ihn auch nicht mehr auf dem Podium gesehen. Doch an diesem Wochenende kam die Wende, als Stewart beim RedBud National in Runde sieben zwei zweite Plätze erzielte und damit am Ende auf Rang zwei lag. Wir sprachen nach dem Rennen mit Stewart über seine Meinung zu seinem besten Saisonergebnis.

RedBull.com: Beschreib uns den Nachmittag, James. Dieses Jahr lief nicht ganz nach Plan, doch dann kommt ein Tag wie heute, wo du vorne mit dabei bist und das Tempo vorgibst.
James Stewart: Im Training hatten wir einige Schwierigkeiten und haben einige einschneidende Veränderungen vorgenommen. Im ersten Wertungslauf haben wir dann noch etwas verändert und es lief besser. Dungey hatte mit seinem Bike ein Problem und schied aus, also wurde ich Zweiter. Im zweiten Wertungslauf erwischte ich den besten Start. Mein Sprung war ziemlich gut, ich schmuggelte mich sozusagen auf der Innenseite durch und legte einige guten Runden hin. Doch ich wusste, dass die Jungs hinter mir bessere Lines hatten. Tatsächlich zog Ryan [Villopoto] an mir vorbei. Und auch der andere Ryan [Dungey] überholte mich. Und dann wurde es für eine Runde etwas ruhiger.

Redbud 2013 Buchanan Michigan 6. Juli 2013 James Stewart Suzuki
Stewart freute sich, dass er wieder vorne mitfuhr © www.suzuki-racing.com

Ich zog das Tempo einige Runden lang etwas an und kam den beiden wieder näher. Ich fühlte mich echt gut und wollte nochmal versuchen, die Führung zu übernehmen. Dann kamen mir einige langsamere Fahrer in den Weg. In der Runde verlor ich drei oder vier Sekunden, konnte die nächste jedoch gut durchziehen, bevor ich nochmal auf einen anderen Nachzügler stieß und weitere vier Sekunden verlor – und dann war ich endlich im Ziel. Es war gut. Ich war glücklich, wieder da oben zu stehen, und im zweiten Wertungslauf konnten wir eindeutig mehr Tempo machen.

RB: An einem Punkt haben sich dein Bike und das von Villopoto berührt und er kam von der Strecke ab.
JS: Nach dem Whoops-Abschnitt kamen wir an den Tabletop und er kam von ganz außen in die Kurve rein. Er fuhr außen, ich innen. So leicht lasse ich mich von niemandem auf der Außenseite überholen, und wir berührten uns. Unsere Lines liefen einfach aufeinander zu. Ich glaube, ich habe gesehen, wie er von der Strecke abkam, aber er fuhr ohne Probleme weiter. Es war einfach ein ganz normaler Vorfall für ein solches Rennen. Ich fand es einfach schön, wieder so schnell zu sein. Ich freue mich auf ein rennfreies Wochenende und die nächste Runde in Washougal.

Redbud 2013 Buchanan Michigan 6. Juli 2013 James Stewart
Champagner gab es für Stewart lange nicht mehr © Garth Milan/Red Bull Content Pool

RB: Wie ist es, im Rennen gegen deinen Bruder Malcolm anzutreten? Er wird besser!
JS: Yeah, zu Hause geht es jetzt immer recht hitzig zu – das gefällt mir gar nicht! Vor diesem Wochenende wollte ich mir einige Statistiken ansehen und entdeckte, dass er mich in den letzten fünf oder sechs Wertungsläufen geschlagen hat. Also beschloss ich, ihm das Leben heute schwer zu machen! Aber es ist gar nicht so schlecht – er wird schneller und Blake Baggett wohnt auch mit im Haus, also habe ich richtig gute Fahrer, gegen die ich fahren kann. Malcolm sitzt nicht auf einer 250F, also ist er auf der Strecke zu Hause genauso schnell wie ich. Er fährt definitiv auf einem höheren Level. Aber klar, es gefiel mir nicht sehr, von ihm öfter geschlagen zu werden!

Clicke hier für eine Übersicht aller Ergebnisse des diesjährigen Red Bull RedBud National.

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