Fast Talk: Wes Agee

Der Freestyle Motocross-Fahrer spricht über die zwei X: Red Bull X-Fighters und die X Games.
Wes Agee KTM Red Bull
Wes Agee in Temecula © Chris Tedesco/Red Bull Content Pool
Von Greg Stuart

Wes Agee hat nicht sehr viel Zeit auf seinem Bike verbracht, seit er vor kurzem zu Red Bull kam. Nachdem er die ersten Red Bull X-Fighters-Events des Jahres wegen Tourverpflichtungen verpasst hat, freute sich der Freestyle Motocross-Rider aus Kalifornien auf eine Teilnahme im heimatlichen Glen Helen, aber das Event wurde wegen schlechtem Wetter gekürzt. Eine Bronzemedaille bei den X Games im April in Foz do Iguacu zeigte aber mal wieder, was für ein erstklassiger Fahrer Wes ist.

Wir haben mit ihm über sein Jahr bisher gesprochen…

Redbull.com: Wes, wie ist 2013 bisher für dich gelaufen?
Wes Agee: Ich hatte viel zu tun, aber ich konnte an keinem der X-Fighters-Events teilnehmen. Das einzige, zu dem ich eingeladen war, war das in Glen Helen, und wir kamen nicht dran – das war eine herbe Enttäuschung für mich! Die Organisatoren waren der Meinung, es sei zu windig. Wahrscheinlich war es das Beste, dass wir nicht gefahren sind. Ich will nicht, dass jemand verletzt wird. Das war wohl eine kluge Entscheidung.

Wes Agee KTM Red Bull Glen Helen
Wes hoffte in Glen Helen auf ein gutes Ergebnis © Jorg Mitter/Red Bull Content Pool

RB: Ein Contest, der in Glen Helen stattfand, war der Step Up. Einige Fahrer haben den 20-Meter-Sprung dort nicht gemacht – was hat dich dazu bewogen?
WA: Der Step Up war eine große Sache. Es gab zwei Step Ups. Wir haben alle Flips auf dem Kleineren gemacht, und dann habe ich mir den Größeren in den Kopf gesetzt. Das war mein letzter Run, und mein Bike hat sich sozusagen selbstständig gemacht – aber glücklicherweise habe ich es geschafft, und es war mein letzter Jump, der hat also gezählt. Das wurde mein „Signature Move“, und ich bekam eine Menge Aufmerksamkeit und gutes Feedback – ich bin froh, dass es geklappt hat.

RB: Was hat dir deine Bronzemedaille bei den X Games in Foz do Iguacu in Brasilien dieses Jahr bedeutet?
WA: Ich habe mir die X Games schon immer angesehen, aber in Brasilien war ich zum ersten Mal dabei. Die Bronzemedaille war großartig. Viele Fahrer, gegen die ich gern angetreten wäre, waren nicht da – aber immerhin waren da Rob Adelberg, Taka Higashino und Jacko Strong, der einen Front Flip zeigte und sich direkt danach das Bein brach. Da waren schon ein paar echt gute Rider, und ich war froh, dass ich besser abgeschnitten habe als einige von ihnen.
 

Wes Agee KTM Red Bull
Wes bringt FMX-Action in Kaliforniens Weinberge © Chris Tedesco/Red Bull Content Pool

RB: Wir hältst du dich zuhause als Fahrer fit?
WA: Ich bin in Temecula in Kalifornien aufgewachsen, und das ist ein echtes Mekka für Freestyle-Motorsport. Es gibt da ungefähr 6-10 Strecken und jede Menge Foam Pits, und einige der besten Fahrer der Welt. Und natürlich die Landschaft Kaliforniens. Ich bin in einer echt rauen, natürlichen Umgebung aufgewachsen, nur Dreck, Sand, Schlamm, Felsen und so. Das fördert die Fähigkeiten und verschafft mir einen Vorteil gegenüber einigen anderen Fahrern.

RB: Hast du auch andere Offroad-Sportarten ausprobiert?
WA: Ja, ich stehe wirklich auf Offroad-Trucks, schon immer. Ich baue gerade einen und habe einige gute Jumps mit ihm absolviert – ich habe einen 30-Meter-Dirtbike-Sprung auf demselben Hügel gemacht, auf dem ich den inoffiziellen Weltrekord halte: einen 60-Meter-Backflip auf einem Dirtbike, vom Absprung bis zur Landung. Dieser Backflip hat übrigens Red Bull auf mich aufmerksam gemacht. Wir haben für 2014 einiges geplant. Ich will nicht zu viel verraten, aber wir werden einige echt krasse Sachen machen.

Auf der offiziellen Red Bull X-Fighters-Website findest du Wes’ Profil.
 

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