Fast Talk: Dani Sordo

Der Spanier startet optimistisch in die zweite Hälfte der WRC-Saison.
Dani Sordo geht mit Optimismus an die Sache
Dani Sordo geht mit Optimismus an die Sache © Citroen Racing
Von Carl McKellar

Dani Sordos Saison war bisher wie eine Etappe bei der Rallye Finnland: Mit jeder Menge Ups und Downs. Doch der Spanier ist guter Hoffnung, dass er dieses Wochenende in Skandinavien den Startpunkt für eine tolle Restsaison 2013 setzen kann.

Der Citroen-Fahrer hatte bei einigen Events Probleme, mit dem Tempo seiner Rivalen mitzuhalten. Aber es gab da auch die Momente, wo Sordo so richtig glänze - vor allem in Portugal - da war er drauf und dran, dem Führenden der Meisterschaft, Sebastien Ogier von VW, die Spitzenposition abzunehmen. 

Sordos Saison war voller Höhen und Tiefen
Sordos Saison war voller Höhen und Tiefen © Citroen Racing

"Portugal war toll, fantastische Straßen und ein gutes Gefühl, doch dann machte ich natürlich diesen kleinen Fehler und es war vorbei."

"Manche Rallyes liegen mir mehr... der Grip und die Oberfläche... da werde ich richtig schnell. Bei anderen wird es rutschig und eng wie in Italien, das liegt mir nicht und da bin ich dann sehr langsam. Ich muss daran auf jeden Fall arbeiten."

"Ich hatte einige tolle Rallyes und einige waren eben nicht so gut. Aber jetzt ist die erste Hälfte der Saison rum und wir müssen uns auf die zweite konzentrieren."

Sordo hat den Juli genutzt, um mit seinen Freunden zu relaxen und war bei einigen leichten Autocross Events auf nationaler Ebene am Start. Außerdem arbeitete er hart mit seinen Mechanikern von Citroen und Kopilot Carlos del Barrio:

“Wir haben die Pacenotes etwas ausgearbeitet und das Set-up mehr meinen Wünschen angepasst. Ich denke, in der zweiten Saisonhälfte werden wir mehr nach vorne gehen. Es kommen mehr Rallyes auf Asphalt, also sollte es einfacher werden."

"Asphalt-Rallyes liegen mir mehr. Wenn ich auf Tarmac nicht gut bin, muss ich mir echt was überlegen. Wenn es soweit ist (in Deutschland, Frankreich und seiner Heimat Spanien) gibt es für mich keine Ausrede, warum ich nicht auf dem Podium lande oder die Rallye gewinne."

Ah, der verflixte erste Sieg. Es gab unzählige zweite Plätze, seitdem er in die oberste Klasse der WRC eingestiegen ist (2006 mit Citroen), doch dieser jungfräuliche erste Sieg für den richtigen Durchbruch, blieb ihm bisher verwehrt.

"Na klar versuche ich es und ich bin echt etwas frustriert. Ich verfolge permanent den ersten Sieg und dieses Jahr sollte es soweit sein. Natürlich würde ich gerne in Spanien gewinnen, aber das ist die vorletzte Runde – solange möchte ich nicht warten! Wenn ich ihn bei dieser Rallye holen kann (Finnland) oder in Deutschland, Australien oder Frankreich, wäre das super!"

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