Video: Heimspiel für Jonny Walker

Jonny Walker wird bei der FIM SuperEnduro World Championship 2014 vor heimischem Publikum fahren.
© Jonty Edmunds
Von Jonty Edmunds

In der FIM SuperEnduro World Championship 2013 holte sich KTM-Rider Jonny Walker den dritten Platz. 2014 könnte für ihn also ein großes Jahr werden. Die Rennserie startet am Sonntag, den 17. November, in der Echo Arena von Liverpool. In dieser Eröffnungsrunde der Saison fährt der britische Youngster vor heimischem Publikum. Er wird also versuchen, den bestmöglichen Start in das neue Rennjahr hinzulegen. So siegeshungrig und entschlossen, wie Walker ist, könnte es ihm in der Echo Arena gelingen, auf den obersten Podestplatz zu klettern.

Der 17. November rückt näher – wie sehr freust du dich darauf, bei der SuperEnduro-Eröffnung in der Echo Arena in Liverpool anzutreten?

Ich kann das Rennen wirklich kaum erwarten. Ich denke, dass es das Highlight meines Jahres wird. Noch nie bin ich ein Weltmeisterschaftsrennen zu Hause gefahren, also freue ich mich darauf. Jeder, der Rennen fährt, wird dir sagen, dass es etwas Besonderes ist, wenn du zu Hause fährst. Die Tatsache, dass ein Enduro-Weltmeisterschaftsevent ins UK kommt, ist fantastisch. Die Tatsache, dass ich antrete, ist noch viel besser.

Wie wichtig wird dir der Support deiner Landsleute sein?

Ich denke, dass es über den Sieg entscheiden kann. Im vergangenen Jahr habe ich gesehen, wie wichtig es für Taddy war, als er in der ersten Runde der Serie in Polen fuhr. Mit dem Support seiner Landsleute gewann er trotz seiner Verletzung. Ich freue mich darauf, das zu erleben. Wenn man die Fans hinter sich hat, die Druck machen, gibt einem das eine Menge zusätzliches Selbstvertrauen.

Jonny freut sich auf den Support seiner Landsleute.
Jonny freut sich auf den Support seiner Landsleute © Jonty Edmunds

Wie siehts mit dem größeren Druck aus, wenn du zu Hause performst. Bist du bereit dafür?

Ich denke nicht, dass das etwas ist, worüber ich mir Sorgen machen muss. Stattdessen denke ich, dass ich von der Energie profitieren und in dieser Nacht meine beste Performance abliefern kann. Unter Druck ist man immer, wenn man an einer Weltmeisterschaft teilnimmt, egal bei welchem Event. Liverpool wird etwas Besonderes sein. Aber es ist auch nur ein Rennen für mich.

Die größte Veränderung für dich ist, dass du zu KTMs 250 EXC-F wechselst. Warum hast du dich für die SuperEnduro-Serie und den Viertaktweg entschieden?

Den Wechsel zu Viertakt haben wir schon eine Weile in Betracht gezogen. Wir hatten das Gefühl, dass Indoor-Strecken besser für Viertakt geeignet sind. Die Kraftentfaltung ist besser. Es ist ruhiger und besser zu lenken, wenn die Kurven schwer und rutschig werden. Ich finde auch, dass man in den steinigen Abschnitten und bei den Sprüngen über die Baumstämme sicherer unterwegs ist. Wenn ich dasselbe Bike wie meine Konkurrenten fahre, dann ebnet das hoffentlich das Spielfeld etwas ein.

Walker wechselt in Liverpool zu KTMs 250 EXC-F.
Walker wechselt in Liverpool zu KTMs 250 EXC-F © Jonty Edmunds

Von welchen Ridern erwartest du, dass sie an der Spitze dabei sein werden?

Natürlich Taddy Blazusiak. Er beginnt die Serie als Titelverteidiger, an ihm muss man vorbeikommen. Aber David Knight ist auch vorn mit dabei. Es ist auch sein Heimspiel, und er wird darauf brennen, zu gewinnen. Andere Typen wie Alfredo Gómez und Kornel Nemeth werden auch dabei sein. Aber SuperEnduro ist unberechenbar – deswegen ist es so aufregend: Du weißt nie, wie sich das Rennen entwickeln wird. Also werden wir warten müssen, wer in dieser Nacht das richtige Tempo an den Tag legt.

Die SuperEnduro World Championship dehnt sich 2014 auf sieben Runden aus. Konzentrierst du dich darauf, in Liverpool einen guten Start in die Meisterschaft hinzulegen?

Definitiv. Die Meisterschaft ist 2014 länger. Also ist es wichtig, einen starken Start in Liverpool hinzulegen. Im vergangenen Jahr habe ich ein Rennen in Runde eins gewonnen. Das hat mir für den Rest des Jahres einen ordentlichen Schub Selbstvertrauen gegeben. Man sollte so schnell wie möglich zeigen, dass man so schnell ist wie die Top-Typen in der Serie und dass man den Titel will. Sobald das Startgatter in Liverpool fällt, werde ich alles geben, um zu gewinnen.

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