Video: Ogier gewinnt, aber noch nicht den Titel

Der Franzose zeigt sich in „Down Under“ überlegen, aber es fehlt ihm ein Punkt für den Titel.
© VW Motorsport
Von Carl McKellar

Sébastien Ogier war zwar der dominante Sieger der Rallye Australien, doch eine dramatische letzte Etappe führte dazu, dass Thierry Neuville, sein härtester Konkurrent für den Rallye Weltmeisterschafts-Titel, sich in eine bessere Position schob. Das bedeutet, dass der Franzose nun bis zu seiner Heimatrunde Anfang Oktober warten muss, bevor er zum Champion gekrönt werden kann.

Ogier gelang eine außergewöhnliche, und bisher seine beste Leistung im Jahr 2013, als er von 22 möglichen Etappen die 19 schnellsten Zeiten in seinem VW Polo erreichte und somit seine sechste von insgesamt zehn Rallyes gewann. Die schnellste Zeit bei der letzten Power Stage, die viele Bonus-Punkte bringt, sicherte ihm eine weiteres Mal die maximale Punktzahl.

Eigentlich hätte das ausreichen sollen, um ihm die Krone der Weltmeisterschaft zu sichern, aber da Mikko Hirvonen in seinem Citroen in der Power Stage einen Reifenschaden erlitt, wurde Thierry Neuville von M-Sport auf den zweiten Platz gehoben. Und da der Belgier auch noch Zweiter hinter Ogier in der Power Stage wurde, hatte er damit genug erreicht, um die Titel-Feierlichkeiten für den Star von VW auf Eis zu legen.

 

Doch Ogier ist nicht allzu enttäuscht darüber, denn für ihn wird es keinen besseren Ort als zu Hause geben, um bei der Rallye im Französischen Elsass im Oktober die Trophäe in die Höhe zu stemmen.

Dem französischen Event tut diese extra Spannung gut, zumal es der letzte WRC-Auftritt vom neunfachen Champion Sébastien Loeb mit Citroen ist, der sich nun endgültig aus dem Rallye-Sport zurückzieht.

Und Hirvonen? Dem gelang es dennoch bis ans Ende der Power Stage zu humpeln und als Dritter die Rallye Australien zu beenden.

Hier geht’s zu den Resultaten des Finales der Rallye Australien.

Hier geht’s zur Weltrangliste nach Australien.

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