Timerzyano: Titelverteidigung ist greifbar nah

Der Russe hat vor dem Finale in Deutschland die RX-Trophäe 2013 so gut wie sicher.
Am Ende siegte Hvaal in Österreich © Tom Banks
Von Carl McKellar

Timur Timerzyanov hat berechtigte Hoffnungen, am kommenden Wochenende das zweite Jahr in Folge zum europäischen Rallycross-Meister gekürt zu werden, nachdem er seine Rivalen in Österreich deklassiert hatte. Sieger im dortigen A-Finale wurde überraschend Alexander Hvall.

Der rasant schnelle Russe von Red Bull gehörte in den Heats, in denen Punkte zu holen waren, regelmäßig zu den Schnellsten. Mit einem zweiten Platz im Finale hinter seinem Team-Kollegen von Hansen Motorsport Citroen DS3 erhöhte er sein Punktekonto.

Dritter auf der Rennstrecke in Greinbach war der Fanzose Davy Jeanney in seinem älteren Citroen C4 – mit diesem Ergebnis rückt er auf Rang zwei in der Gesamtwertung, vor Timmy Hansen.

Der zweite Titel ist für Timur greifbar nah © Tom Banks

In der Mitte der Saison sah es so aus, als könnte der junge schwedische Star, der ebenfalls für Hansen startet, Timerzyanov den Titel streitig machen. Doch er schied jeweils im Halbfinale der letzten beiden Events aus und kann nun für den Estering, die Rennstrecke in der Nähe von Hamburg, nur noch auf ein Wunder hoffen.

Timerzyanov liegt jetzt 20 Punkte vor Jeanney, Hansen drei Punkte dahinter. Maximal gibt es in Deutschland 28 Punkte zu holen, also könnte Timerzyanov dafür sorgen, dass der Titel für seine Rivalen unerreichbar wird.

Der Sieg von Hvaal in Österreich war zwar eine gewisse Überraschung, wurde aber vom Publikum begeistert gefeiert, da der junge Fahrer damit bewies, dass er sich von seiner schweren Krankheit des vergangenen Jahres erholt hat. Anfangs lag Liam Doran in Führung, doch der Brite schied frühzeitig aus, als Flammen aus dem Auspuff seines Citroens schlugen. Der 21-jährige Norweger nutzte die Chance und holte sich den Sieg.

Hier geht es zur aktuellen Rangliste der Championship.

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