Fast Talk: Dougie Lampkin

Wird Lampkins jahrelange Trials-Erfahrung ihm beim Red Bull Sea to Sky helfen?
Ein Porträt von Dougie Lampkin in Manchester
Dougie Lampkin in Manchester in Aktion © Rutger Pauw/Red Bull Content Pool
Von Jonty Edmunds

RedBull.com: Freust du dich auf deine erste Teilnahme beim Red Bull Sea to Sky?
Dougie Lampkin: Ja, sehr sogar. Ich habe schon viel Gutes von dem Rennen gehört, und habe mir alle Videos vom letzten Jahr angesehen. Ich freue mich darauf, es einfach auszuprobieren. Hoffentlich kann ich ein gutes Resultat erzielen.

RB: Der Red Bull Sea to Sky-Wettbwerb besteht aus drei Rennen. Auf welches freust du dich am meisten?
DL: Na ja, ich kann dir sagen, auf welches Rennen ich mich nicht freue, und das ist das Beach Race. Das macht mich ein wenig nervös! Ich glaube, ich bin erst ein einziges Mal im Sand gefahren – und das ist jetzt schon einige Jahre her. Aber natürlich ist das Hauptrennen – das Mountain Race – der wichtigste Teil. Ich glaube, die Bedingungen liegen mir. Da soll es ein paar schön schwierige Abschnitte geben, bei denen ich im Vorteil sein sollte. Mir wurde auch gesagt, dass ein Bier auf mich wartet, falls ich es bis ins Ziel auf dem Berggipfel schaffen sollte.

RB: Dein letzter Wettkampf war der Red Bull Hare Scramble-Contest, wo du insgesamt Sechster wurdest. Warst du mit dem Ergebnis zufrieden?
DL: Eigentlich hat mich das ziemlich überrascht, weil ich einen schlechten Start hatte. Mein Bike ist mir nach der ersten Kurve im Wasser abgesoffen, und ich verlor viel Zeit dabei, es wieder zu starten. Zum Glück konnte ich das Rennen dennoch weiterfahren und mich langsam aber stetig wieder nach vorne kämpfen. Die Bedingungen waren schrecklich, und ich wusste nicht, auf welcher Position ich lag. Ich kämpfte also einfach immer weiter, gab nie auf und landete schließlich auf dem sechsten Platz.

Ein Porträt von Dougie Lampkin in Manchester
Dougie Lampkin in Manchester in Aktion © Rutger Pauw/Red Bull Content Pool

RB: Wie hast du dich auf den Red Bull Sea to Sky vorbereitet?
DL: Meine Vorbereitung war sehr begrenzt, weil ich mit vielen anderen Projekten beschäftigt war. Im Juli verbrachte ich drei Tage mit Gas Gas in Guatemala. Im August nahm ich am Pedal de Alps teil, bei dem ich mit vier Freunden eintausend Meilen quer durch Frankreich fuhr, um Geld für das Kinderhospiz „Derian House“ zu sammeln. Und letzte Woche machte ich dann beim Red Bull City Trial in Manchester mit.

RB: Mit welchen Erwartungen gehst du an das Rennen?
DL: In Sachen Platzierung erwarte ich nicht viel von mir, doch wenn das Rennen erst einmal gestartet ist, gebe ich alles. Es ist toll, bei einem neuen Event teilzunehmen und wieder auf einem Enduro-Bike zu sitzen. Es machen auch einige der üblichen, guten Hard Enduro-Fahrer mit, sodass die Konkurrenz hart sein wird. Mein Hauptziel besteht darin, Spaß zu haben und zu erleben, worum es bei diesem Rennen geht. Es wird hart – da bin ich mir sicher – aber ich freue mich darauf, die Erfahrung zu machen…

Das Red Bull Sea to Sky-Rennen findet vom 27. - 29. September in Kemer in der Türkei statt.

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