Video: Walker gewinnt Red Bull Sea to Sky Beach

Das Red Bull Sea to Sky-Rennen startet mit einem Sieg für Jonny Walker beim Beach Race.
© Robert Lynn
Von Robert Lynn

Das Beach Race wurde 2013 leicht verändert und in zwei Abschnitte geteilt. Morgens gingen die 110 Fahrer aus 18 Ländern an den Start, um sich für das Finale am Nachmittag zu qualifizieren. Die Teilnehmer fuhren zwei Qualifying-Runden im Kampf um einen Platz auf der Startliste für das Finale, bei dem 75 Fahrer antraten, und Walker sauste blitzschnell über die Strecke und sicherte sich die Poleposition.

Um 16 Uhr Ortszeit gingen die Fahrer am Strand in Position für einen Start im Le Mans-Stil. Und im zweiten Jahr in Folge war es der Spanier Xavi Galindo, der sich an die Spitze setzte. So entging der Spanier dem Gemetzel nach dem Start, das sich hinter ihm abspielte, und versuchte, die Führung zu halten, aber Walker und Alfredo Gomez waren ihm dicht auf den Fersen und er wurde schnell auf den dritten Platz verdrängt. Auf dieser Position fuhr er auch ins Ziel.

Für Jonny Walker ist das Leben ein Strand
Für Jonny Walker ist das Leben ein Strand © Robert Lynn

Walker war beim Start unter den ersten Fünf und arbeitete sich zum Anfang der zweiten Runde nach vorn. Der junge Brite kam gut mit dem lockeren, tiefen Sand zurecht und sicherte sich souverän den Sieg.

„Ich bin echt glücklich, mein drittes Beach Race in Folge zu gewinnen“, sagte Walker. „Ich hatte einen guten Start – ungefähr an fünfter Position – und dann habe ich richtig Gas gegeben, um die Führung zu übernehmen. Dann ging es mir nur noch darum sie zu halten, um das Rennen zu gewinnen. Es war manchmal etwas verrückt, hat aber viel Spaß gemacht.“

Sobald er sich die zweite Position gesichert hatte, versuchte Gomez, den Abstand auf Walker zu verringern. Aber trotz aller Anstrengungen konnte er die Lücke von acht Sekunden auf den KTM-Fahrer nicht schließen. Im letzten Abschnitt des Rennens, das über 20 Minuten und in eine zusätzliche Runde ging, fuhren die beiden fast dasselbe Tempo und Gomez erreichte hinter Walker als Zweiter das Ziel.

Homero Diaz kämpfte sich nach schlechtem Start nach vorn
Homero Diaz kämpfte sich nach schlechtem Start vor © Robert Lynn

Galindo fuhr ein gutes Rennen und machte den dritten Podiumsplatz, und Homero Diaz aus Mexiko landete auf dem vierten Rang. Diaz hatte einen denkbar schlechten Start und überholte das gesamte Rennen über fast alle anderen Fahrer, bis er als Vierter ins Ziel fuhr.

„Mein Start war schrecklich – ich steckte ganz hinten in der Masse fest“, lachte Diaz. „Ich hatte keine Ahnung, auf welcher Position ich fuhr, aber mit dem Sand bin ich gut zurechtgekommen – ich mag den lockeren Sand.

Ich habe so viel Gas gegeben wie möglich und habe einen Fahrer nach dem anderen überholt. Ich wusste noch nicht mal, dass ich Vierter geworden bin, bis mir das nach dem Rennen jemand erzählt hat.“

Kampf am Strand
Kampf am Strand © Robert Lynn

Auch Andreas Lettenbichler hatte einen schlechten Start und arbeitete sich stetig bis zur Mitte des Rennens unter die ersten Vier vor. Aber die rauen, sandigen Bedingungen forderten ihren Tribut und der Husqvarna-Fahrer hatte Diaz im letzten Abschnitt des Rennens nichts entgegenzusetzen und musste sich mit dem fünften Platz zufrieden geben.

Die Briten Paul Bolton (3. Beim Red Bull Sea to Sky 2012) und Andrew Noakley landeten auf dem 6. und 7. Platz und der Deutsche Rene Dietrich auf dem 8. Obwohl Graham Jarvis kein großer Fan des Beach Race ist, landete der Titelverteidiger auf dem 9. Platz, und Harry Nemayr vervollständigt die Top 10.

Das Red Bull Sea to Sky geht am Samstag den 28. September mit dem Forest Race weiter.

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