Walker dominiert den zweiten Tag beim Sea to Sky

Jonny Walker gewinnt das Forest Race und damit beide Rennen beim Red Bull Sea to Sky.
© Robert Lynn
Von Robert Lynn

Nach seinem Sieg beim Beach Race nahm Jonny ganz lässig auch noch einen zweiten Sieg mit und startet nun beim Hauptevent, dem Mountain Race, von der Poleposition.

Ab 10 Uhr starteten die Teilnehmer im Minutentakt an der Kemer Küste. Die 37 km lange Strecke führte die Fahrer weg vom Strand in die umliegenden Wälder. Der Großteil der Strecke war schnell und flüssig, doch die Organisatoren hielten am Ende eine Überraschung bereit.

Als sie an den Strand zurückkehrten, wurden die Fahrer von einem schwimmenden Steg begrüßt, der sie über das Wasser wieder zurück ans Land führte. Dieses Hindernis sorgte für ein spektakuläres Ende des Rennens, und einige der Teilnehmer kamen so zu einem verfrühten Bad – was die Zuschauer erfreute.

 

Traumhafte Küstenlandschaft in der Türkei
Traumhafte Küstenlandschaft in der Türkei © Robert Lynn

Für Walker lief das Rennen nach Plan, und dem Briten gelang ein makelloser Lauf. Er bestimmte den Rhythmus des Rennens und siegte mit einem komfortablen Vorsprung von 90 Sekunden.

„Ich habe es sehr genossen,“ bestätigte Walker am Ende des Rennens. „Ich fand schnell zu einem guten Rhythmus und fühlte mich wohl mit der Geschwindigkeit. Es gelang mir, fehlerfrei zu fahren, was mir sehr geholfen hat. Ich spüre, dass ich gut fahre und hoffe natürlich, diesen Schwung in das Hauptrennen morgen mitzunehmen.“

 

Graham Jarvis picks up the pace in Turkey
Graham Jarvis legt in der Türkei einen Zahn zu © Robert Lynn

Der vierte Fahrer, der den Start verließ – Andreas Lettenbichler – überholte bald den vor ihm fahrenden Gomez und beendete das Rennen flüssig und schnell als Zweiter hinter Walker.

Nach seinem neunten Platz beim Beach Race befand sich Graham Jarvis mitten im Feld wieder, und eingehüllt im Staub gelang dem amtierenden Red Bull Sea to Sky Champion dennoch die drittschnellste Zeit.

Mit einer Minute und 40 Sekunden hinter seinem Teamkollegen beendete Alfredo Gomez das Rennen hinter Jarvis als Vierter.

Homero Diaz schaffte es nicht, sein gutes Resultat mit einem Podiumsplatz vom Vortag zu wiederholen und rutschte auf die fünfte Position. Mit einem wohlverdienten sechsten Rang verdrängte der Deutsche Harry Neumayr Paul Bolton auf den siebten und Phillip Scholz auf den achten Platz.

 

Dougie Lampkin kam unter die Top Ten
Dougie Lampkin kam unter die Top Ten © Robert Lynn

Dougie Lampkin war zufrieden mit einem neunten Platz, da er somit noch zu den Top Ten gehört.

„Das hat Spaß gemacht,“ sagte Lampkin. „Dieses Rennen lag mir besser als das Beach Race – Sand ist einfach nicht mein Ding. Ich startete als 17., aber überholte gleich am Anfang einige Fahrer. Die Strecke war an manchen Stellen schwierig, aber auch nicht unmöglich zu bewältigen. Der Zieleinlauf war ein bisschen verrückt, aber ich fuhr so clever ich konnte und wurde nicht nass. Ich freue mich auf das Mountain Race morgen!“

Mit dem Briten Andrew Noakley, der die Top Ten vervollständigt, ist alles für das Sea to Sky Mountain Race morgen bereit. Wird Jarvis den Olympus-Berg zum dritten Mal in Folge erklimmen, oder werden Walker, Lettenbichler oder Gomez ihn schlagen?

 

read more about
Zur nächsten Story