Latvala stiehlt sich im Frankreich-Krimi nach vorn

Top Vier liegen Kopf an Kopf vor den letzten Etappen am Sonntag – doch für Neuville wird es schwer.
Von Carl McKellar

Bei der Rallye Frankreich kommt es am Sonntag zu dem wohl spannendsten Finish der Rallye-Weltmeisterschaft in dieser Saison. Die vier besten Fahrer – angeführt von Jari-Matti Latvala von VW – lagen am Samstagabend nur fünf Sekunden auseinander.

Latvala ging auf der letzten Etappe am Samstag, der 4,65 Kilometer langen Prüfung auf den Straßen von Mulhouse, mit nur 0,4 Sekunden insgesamt in Führung vor Dani Sordo von Citroen.

Der Schnellste auf der Etappe war jedoch VWs frisch gekrönter Weltmeister Sébastien Ogier, der auf 1,5 Sekunden an den führenden Latvala herankam.

Der neunmalige Weltmeister Sébastien Loeb von Citroen, der sich nach dieser Saison aus dem Wettkampfsport zurückzieht und bei seinem letzten WRC-Auftritt einen Sieg holen will, lag nur weitere 3,5 Sekunden dahinter.

Nach bisher mehr als 255 Kilometern bedeutet das für die letzten sechs Etappen am Sonntag, dass es zu einem Vier-Mann-Showdown kommt. Die Fahrer starten um 9:20 Uhr Lokalzeit und werden nach insgesamt 56,6 Kilometern Loebs Heimatstadt Haguenau, im Norden der Stadt Straßburg, erreichen.

Thierry Neuville hätte auch an dem finalen Kampf beteiligt sein sollen. Der Belgier führte den Event souverän an, bis sein M-Sport Ford Fiesta auf der ersten Etappe am Samstagnachmittag durch einen kaputten Reifen ausgebremst wurde – eine grausame Art, seine Hoffnungen auf seinen ersten WRC-Rallyesieg zunichte zu machen. In die Etappen am Sonntag startet er nunmehr als Fünfter, mehr als eine Minute hinter den vier Fahrern vor ihm.

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