Jonny Walkers Schicksal beim Enduro Ukupacha

RedBull.com sprach nach dem Enduro Ukupacha in Ecuador mit Jonny Walker.
Jonny Walker Enduro Ukupacha Ecuador
Jonny Walker beim Enduro Ukupacha © Jonty Edmunds
Von Robert Lynn

Jonny Walker wollte an seinen triumphalen Sieg beim letzten Red Bull Sea to Sky in der Türkei einen weiteren Erfolg beim Enduro Ukupacha Hard Enduro-Rennen anknüpfen, schied dort jedoch frühzeitig aus. Er hatte sich für die Startposition zwei im Hauptevent qualifiziert, der auf den vulkanischen Bergen bei Quito stattfand. Walker lag in Führung, kam aber dann in Schwierigkeiten. Nach dem dritten Kontrollposten wurde sein Kühler beschädigt, und seine KTM verlor all ihr Kühlmittel. Trotz aller Anstrengungen, den Schaden zu beheben, musste Walker sich am Ende dem Schicksal geschlagen geben. RedBull.com sprach nach dem Rennen mit dem KTM-Piloten…

RedBull.com: Erzähl uns von der Vorrunde, wie lief es?
Jonny Walker: „Die Vorrunde hat riesigen Spaß gemacht. Es war ein Endurocross-Kurs in einer Stierkampfarena. Technisch war er nicht besonders schwierig, aber die Höhenlage hier in Quito – 3000m – machte daraus harte Arbeit. An der dritten Kurve stürzte ich und musste danach alles geben. Aber ich kam nahe an Taylor Robert heran, und das freute mich, da er momentan in der Endurocross-Serie in den USA in Führung liegt.”

RB: Leider endete der Hauptevent am Sonntag nicht gut. Was ist passiert?
JW: „Ich hatte mich früh an die Spitze des Feldes gesetzt und war wirklich gut unterwegs. Am dritten Kontrollposten hatte ich schon einen kleinen Vorsprung herausgefahren, aber dann hatte ich Probleme. Mein Kühler wurde beschädigt, und ich verlor all mein Kühlmittel. Ich konnte den Kühler zwar wieder auffüllen, aber er überhitzte erneut, und dieses Mal war nichts mehr zu machen. Es war enttäuschend, das Rennen auf diese Weise zu beenden.”

RB: Wie war insgesamt dein Eindruck von Ecuador?
JW: „Es war großartig. Ich war vorher noch nie in Ecuador gewesen, also war das für mich ein ganz neues Erlebnis. Als ich ankam, nahmen mich die Leute von KTM Ecuador gleich mit, um mir auf meinem Bike die Erkundung der Berge zu ermöglichen. Das war ein enormer Spaß, und ich bekam so auch mehr vom Land zu sehen. Es ist einfach enttäuschend, dass ich ihren harten Einsatz nicht mit einem Sieg belohnen konnte.”

RB: Was steht bei dir als nächstes auf dem Plan?
JW: „Dies ist der Beginn einer fünfwöchigen Tour. Ich fliege nach Kalifornien und verbringe dort zwei Wochen mit Kyle Redmond, um für die SuperEnduro-Weltmeisterschaft zu trainieren, die nächsten Monat in Liverpool beginnt. In nur einer Stunde erreicht man von seinem Haus etwa sieben Endurocross-Strecken, also ist das eine klasse Gelegenheit für mich, unter idealen Wetterbedingungen zu trainieren. Danach reise ich weiter nach Kolumbien zum Red Bull Camino am 9. November.”

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