Jonny Walker gewinnt Camino de la Independencia

Der britische KTM-Rider holt sich unter harten Bedingungen den Sieg beim Enduro-Event in Kolumbien.
Jonny Walker Red Bull Camino de la Independencia KTM Enduro Werksteam
Jonny Walker gewann Camino de la Independencia © Raúl Tobón/Red Bull Content Pool
Von Jonty Edmunds

KTM-Enduro-Werksteam-Pilot Jonny Walker fuhr beim Red Bull Camino de la Independencia-Event in Kolumbien zum Sieg.

Das Red Bull Camino de la Independencia, auf Deutsch „Weg der Unabhängigkeit”, findet hoch oben in den kolumbianischen Bergen in der Nähe von Quindio statt. Dieses Jahr kämpften 400 Teilnehmer um den Sieg auf genau den Pfaden, auf denen vor Jahrhunderten die Kolumbianer für ihre Unabhängigkeit kämpften.

Nicht der beste Start für Walker

Das Rennen fand über zwei Tage verteilt statt, und Walker hatte am Samstag im Vorlauf nicht allzu viel Glück, als er in der kurzen Sonderprüfung stürzte und Vierter wurde. Die Platzierungen des Vorlaufs entschieden dann die Startreihenfolge für den Hauptevent am Sonntag.

Jonny Walker Red Bull Camino de la Independencia KTM Enduro Werksteam
Walker in Aktion beim Camino de la Independencia © Raúl Tobón/Red Bull Content Pool

Der britische Fahrer übernimmt die Kontrolle

Am Sonntagmorgen erwartete ein klarer Himmel die Fahrer, und Walker fand schnell seinen Rhythmus im traditionellen „Time-Card “-Enduro-Rennen. Er musste vier Runden mit zwei verschiedenen Sonderprüfungen bewältigen. Walker konnte sich in einem starken internationalen Teilnehmerfeld mehr als behaupten und lag die meiste Zeit in Führung. Am Nachmittag kam starker Regen auf, der den Boden extrem rutschig machte, doch Walker konnte seinen Vorsprung noch weiter ausbauen. Am Ende des Tages lag er mehr als zwanzig Sekunden vor dem Zweitschnellsten Giacomo Redondi und holte sich den Sieg.

„Ich kann es nicht fassen, wie gut dieses Rennen für mich gelaufen ist“, erzählte Walker Redbull.com unmittelbar nach dem Ende des Events. „Es waren so viele Rider aus der Enduro-Weltmeisterschaft am Start, und ich wusste, dass es sehr schwer sein würde zu siegen."

Jonny Walker Red Bull Camino de la Independencia KTM Enduro Werksteam
Walker siegte mit über 20 Sekunden Vorsprung © Raúl Tobón/Red Bull Content Pool

„Beim Start des Hauptevents am Sonntag war es noch trocken und ich kam mit dem Rennformat sofort gut zurecht”, fügte er hinzu. „Meine Zeiten aus den Sonderprüfungen konnten sich sehen lassen, und ich kämpfte den ganzen Tag lang weiter. In der letzten Runde kam der Regen und machte alles etwas schwieriger, aber ich konnte mein Tempo halten und und mir den Sieg erkämpfen. Ich freue mich wirklich sehr, dass ich gewonnen habe – es war ein großartiges Rennen.”

Von Kolumbien nach Liverpool

Als nächstes wird Walker gegen Größen wie Teddy Blazusiak und den britischen Rennfahrer David Knight in der Eröffnungsrunde der FIM Super Enduro Weltmeisterschaft in der Echo-Arena im britischen Liverpool am Sonntag, den 17. November, antreten.

Die Ergebnisse des Red Bull Camino de la Independencia
1. Jonny Walker (KTM)
2. Giacomo Redondi (KTM)
3. Homero Diaz (KTM)
4. Mario Roman (Husaberg)
5. Jaume Betrio (Husaberg)

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