Jonny Walker ist bereit für die SuperEnduro-Saison

Für Jonny Walker von KTM Enduro Factory kann die FIM-SuperEnduro-Weltmeisterschaft 2014 kommen.
Jonny Walker ist bereit für die neue Superenduro-Saison.
Jonny Walker ist bereit für die Superenduro-Saison © Lukasz Nazdraczew/Red Bull Content Pool
Von Jonty Edmunds

Dem Start in eine neue SuperEnduro-Weltmeisterschaft fiebert Jonny Walker natürlich immer entgegen. Doch die diesjährige Eröffnungsrunde in der Echo Arena in Liverpool ist für den ehemaligen Gewinner von Erzberg ein ganz besonderes Rennen. Zum ersten Mal in seiner Karriere hat der junge Brite die Chance, an einem SuperEnduro-Event in seinem Heimatland teilzunehmen. Und so geht der KTM-Fahrer erwartungsvoll in die neue Saison und schielt dabei natürlich gleich im ersten Rennen auf einen Sieg.

Redbull.com: Die SuperEnduro-Weltmeisterschaft kommt dieses Wochenende nach Liverpool. Bist du bereit für dein Heimrennen?

Jonny Walker: Auf das Rennen in Liverpool habe ich mich schon das ganze Jahr über gefreut. Jetzt, wo es soweit ist, freue ich mich noch mehr. Die SuperEnduro-Weltmeisterschaft hat für mich immer einen besonderen Stellenwert. Aber dass die erste Runde jetzt in England stattfindet, macht es natürlich nochmal zu etwas ganz Besonderem. Ich habe lange darauf hingearbeitet und viel Zeit auf meiner Maschine verbracht. Ich bin bereit!

Jonny in Aktion beim Red Bull Sea to Sky.
Jonny in Aktion beim Red Bull Sea to Sky © Lukasz Nazdraczew/Red Bull Content Pool

RB: Macht es einen Unterschied, dass du in Liverpool die heimischen Fans im Rücken hast?

JW: Das gibt mir natürlich einen zusätzlichen Schub. Ich habe letztes Jahr miterlebt, wie die einheimischen Fans in Polen Taddy Blazusiak zum Sieg verholfen haben. Ich hoffe, für mich läuft es in der Echo Arena genauso. Na klar, diese Unterstützung kann einen am Rennabend auch zusätzlich unter Druck setzen. Aber so sehe ich das eigentlich nicht. Für mich ist es das erste Mal, dass meine ganze Familie, meine Freunde und Fans beim Rennen dabei sein werden. Und da will ich zeigen, was ich draufhabe. Ich werde an dem Abend 100 Prozent geben.

RB: Die größte Umstellung für dich in der neuen Saison ist der Wechsel auf die KTM 250 EXC-f. Warum wolltest du auf eine Viertaktmaschine wechseln?

JW: Die KTM 250 EXC-f für SuperEnduro zu nehmen, war keine einfache Entscheidung. Aber auf lange Sicht wird es die richtige gewesen sein. Der Sport hat sich in den letzten zwei, drei Jahren ziemlich verändert. Ich denke, die Strecken kommen jetzt eher den Viertaktern entgegen. Ich freue mich über die neue Maschine und bin bereit, ordentlich Gas zu geben. Der Motor läuft jetzt gleichmäßiger und die Power der Maschine ist einfacher zu kontrollieren. In rutschigen Kurven kann man so besser beschleunigen.

Walker beim Red Bull Camino de la Independencia.
Walker beim Red Bull Camino de la Independencia © Raul Tobon/Red Bull Content Pool

RB: 2014 wird die Serie von drei auf fünf Runden aufgestockt. Welche Auswirkungen hat das auf die Meisterschaft?

JW: Ich finde es toll, dass es jetzt fünf Runden gibt. Es zeigt, wie populär der Sport geworden ist. Bei nur drei Runden, wie in der letzten Saison, ist es schwierig, Fehler wieder auszubügeln. Zwei Runden mehr – und damit sechs zusätzliche Rennen – werden für bessere Wettkampfbedingungen sorgen. Die Rider können jetzt für einen Sieg mehr riskieren und müssen sich nicht so sehr Sorgen um Punktverluste machen, falls sie mal crashen sollten. Ich bin gespannt, wie sich die Meisterschaft entwickelt.

RB: Was würde es dir bedeuten, die erste Runde der Meisterschaft auf dem Podium zu beenden?

JW: Es würde alles für mich bedeuten. Was die Meisterschaft angeht, wäre es der erhoffte Start. Es würde mir eine Extraportion Selbstvertrauen für den Rest der Saison geben. Aber es ist natürlich auch mein Heimrennen – Ich will das bestmögliche Ergebnis holen.

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