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Rallye Dakar: Das Werksteam

Das Red Bulletin besucht die russische Fabrik, in der die mächtigen Kamaz Master Trucks entstehen.
Eduard Nikolaev und Wladimir Tschagin vom Kamaz Master Team am 27. Oktober 2013 bei den Dakar-Teamvorbereitungen für 2014 in Almería (Spanien).
Die Dakar-Teamvorbereitungen in Almería © Alberto Lessmann/Red Bull Content Pool
Von The Red Bulletin

Ende der 1960er Jahre überzeugten die politischen Schwergewichte der Republik Tatarstan die russischen Behörden, eine Truck-Fabrik in der Stadt Nabereschnyje Tschelny zu errichten – einem bis dahin unscheinbaren Nest am Fluss Kama, über 1000 Kilometer östlich von Moskau.

Zwei Generationen später ist die Kamaz-Truck-Fabrik etwas ganz Besonderes. Jeden Tag erscheinen hier 50.000 Arbeiter. Die Fabrik ist ein eigener Bezirk; die Quartiere der Arbeiter bilden den Rest der Stadt.

Kamaz Master, die Sportabteilung von Kamaz, sitzt in einem Gebäude, das wesentlich neuer ist als die Wohnblocks im 70er-Jahre-Style, die das Stadtbild von Tschelny prägen. Kamaz Master ist die Spitze des Unternehmens und Kopf des andauernden Erfolgs von Kamaz. Seit einem Vierteljahrhundert schickt das Team seine Trucks zu jeder Rallye Dakar. Bisher elf Mal hat es die Rallye gewonnen. 

Eduard Nikolaev vom Kamaz Master Team am 28. Oktober 2013 bei den Dakar-Teamvorbereitungen für 2014 in Almería (Spanien).
Eduard Nikolaev: Vor allem Ingenieur, dann Fahrer © Alberto Lessmann/Red Bull Content Pool

Hier könnt ihr auch den "Zar der Dakar", Wladimir Tschagin, antreffen. Mit 63 Etappensiegen ist er der erfolgreichste Fahrer in der Geschichte der berühmtesten Rallye der Welt. Und als sich der 43-Jährige entschied, seine Fahrerkarriere an den Nagel zu hängen, war es nur eine logische Konsequenz, 2012 neuer Teamchef von Kamaz zu werden.

Wir sind in erster Linie Ingenieure, und dann Rennfahrer

  • Eduard Nikolaev

Ihr könntet hier auch Zeugen werden, wie der Gewinner der Rallye Dakar 2013, Eduard Nikolaev, einen Motor einbaut. Die Fahrer, denen Ruhm und Anerkennung bequem in den Schoß fällt, sind hier praktisch nicht mehr von den Ingenieuren zu unterscheiden.

"Wir sind in erster Linie Ingenieure, und dann Rennfahrer", erklärt Nikolaev auf typische russische Art kurz und knapp und lässt die Philosophie durchblicken, mit der er eines der erfolgreichsten Teams der Welt leitet.

Checkt den Rest des Beitrags von Werner Jessner in der Dezember-Ausgabe des Red Bulletin, unserem globalen Monatsmagazin. Die internationale Ausgabe könnt ihr ab sofort mit der kostenlosen App für iOS oder Android downloaden.

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