Supercross-Portraits 2014: TLD Red Bull Honda

Das Troy Lee Designs Red Bull Honda Team in der Western Regional 250SX-Klasse.
Redbull.com nimmt das Team Lucas Oil Troy Lee Designs Honda Supercross-Team unter die Lupe- 250 Fahrer Cole Seely
Es wird Cole Seelys letzte Saison auf der 250 © Garth Milan/Red Bull Content Pool
Von Aaron Hansel

Cole Seely – jetzt oder nie

Da Cole Seely 2015 höchstwahrscheinlich in die 450er-Klasse aufsteigen wird, ist die kommende Saison seine letzte Chance, die 250SX-Championship zu gewinnen. Seely ist zwar kein Favorit, doch niemand würde sich wundern, wenn er nach dem Saisonfinale in Las Vegas in Führung liegen wird. Er gewann viele 250SX-Rennen in der Vergangenheit und es geht ihm gut. Außerdem sind die beiden Rivalen, die ihn letztes Jahr überholten, in die 450er-Klasse aufgestiegen. Man kann also davon ausgehen, dass Seely 2014 von Anfang an viele Siege erringen wird.

Malcom Stewart – der Riese

Nachdem er 2013 in letzter Sekunde den Sprung in die 450er-Klasse für die AMA Lucas Oil Pro Motorcross-Championship geschafft hat, fährt er 2014 wieder in der niedrigeren 250er-Klasse im Supercross mit. Das ist ein Jammer, denn sein stattlicher, muskulöser Körper passt besser auf das 450er-Bike, außerdem hat er auch einige gute Resultate mit dem größeren Motorrad erzielt. Es wäre interessant gewesen zu sehen, ob er diesen Erfolg auch auf Supercross hätte übertragen können. Doch da sein Lucas Oil TLD Red Bull Honda-Team nur in der Western Regional 250SX-Klasse antritt, gab es diese Möglichkeit für Stewart einfach nicht. Wir können uns darauf freuen, was Stewart aus der kleinen 250er Maschine im Westen des Landes rausholen wird, während er darauf wartet, sich wieder auf eine 450er zu schwingen, um im AMA Motocross an den Start zu gehen.

Redbull.com looks at the Team Lucas Oil Troy Lee Designs Honda Supercross-Team - 250 Fahrer Malcolm Stewart
Malcolm Stewart 2014 zurück auf der 250 © Garth Milan/Red Bull Content Pool

Jessy Nelson – Der Student im zweiten Studienjahr

Letztes Jahr war Jessy Nelsons Rookie-Jahr im Supercross. Wenn man bedenkt, wie steil die Lernkurve ist, die mit dem Fahren in Stadien einhergeht, kann man sagen, dass er sich ganz gut geschlagen hat. Doch er musste wegen einer Verletzung am Ellenbogen frühzeitig aufgeben – bei noch drei ausstehenden Runden. Man kann davon ausgehen, dass der einzige Fahrer der Serie, dem ein Daumen fehlt, dank seiner Erfahrungen der letzten Saison demnächst einige Top-Fünf-Platzierungen und den einen oder anderen Podiumsplatz holen wird.

Shane McElrath – der Rookie

Es gibt keinen Zweifel, dass Shane McElrath auf einem Supercrosstrack sehr schnell ist. Der Beweis: sein unglaublicher Erfolg bei dem Amateur All Stars-Rennen beim Monster Energy Cup 2012, in dem er Typen wie Adam Cianciarulo und Cooper Webb überholte. Nun werden wir sehen, was der Junge drauf hat, wenn er gegen die Veteranen in seinem ersten Jahr im professionellen Supercross-Racing antritt. Man muss nicht erwarten, dass er gleich gewinnen wird, aber mit regelmäßigen Platzierungen in den Top Ten und ab und zu einen Platz unter den ersten Fünf – damit kann man rechnen.

Für mehr Action auf zwei Rädern geht’s hier zur Red Bull Supercross-Website.

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