Video: Das Red Bull KTM-Werksteam vor der Dakar

Die Logistik hinter dem Transport der Race-Champions samt Team von Österreich nach Argentinien…
© Flavien Duhamel/Red Bull Content Pool
Von Tim Sturtridge

Es ist kein Zufall, dass bei den letzten 12 Ausgaben der Rallye Dakar ein KTM-Fahrer ganz oben auf dem Podium stand. Der österreichische Hersteller hat eine Ära der Dominanz geschaffen, und dies dank einer methodischen Vorbereitung einerseits und einer fachkundigen Fahrkompetenz in den Wüstendünen andererseits.

Ziel des Red Bull KTM Werksteams ist es, diese Erfolgsgeschichte fortzusetzen und bei dem Wüstenklassiker über 13 Etappen erneut für eine weitere erfolgreiche Fahreraufstellung zu sorgen. Zu den Piloten, die in Südamerika für KTM an den Start gehen, gehören der dreimalige Dakar-Champion Marc Coma sowie die regelmäßig auf dem Podium stehenden Fahrer Ruben Faria und Chaleco Lopez.

Diese Fahrer und ihre KTM 450 Rallye-Bikes können sich bei dem Rennen auf logistische Abläufe verlassen, die ein ganzes Jahr lang geplant werden. Das Team vor Ort bei der Dakar ist 34 Mann stark, und alle kümmern sich um die Logistik. 24 Motoren, 150 Reifen und andere unerlässliche Ersatzteile werden alle am Hauptsitz von KTM in Mattighofen (Österreich) sorgfältig für das Rennen vorbereitet.

Der dreimalige Dakar-Champion Marc Coma
Der dreimalige Dakar-Champion Marc Coma © Flavien Duhamel/Red Bull Content Pool

Die Mechaniker müssen bei der härtesten Rallye der Welt für alle Eventualitäten gerüstet sein und Reparaturen an Ort und Stelle ausführen können. Das A und O der gesamten Operation sind die 26-Tonnen-MAN-Support Trucks, die eine Fülle von Werkzeugen und Ersatzteilen beherbergen. Eingriffe an den Bikes sind nur innerhalb eines Gebiets von 1500 Quadratmetern innerhalb des Dakar-Lagers erlaubt, daher ist eine präzise Planung unerlässlich.
Neuerdings gehören zum Konvoi des Red Bull KTM Werksteams vier Adria Reisemobile mit Klimaanlage, in denen die Fahrer nach zehn bis zwölf Stunden auf dem Bike in den wohlverdienten erholsamen Schlaf fallen. Der Technische Direktor des Teams, Stefan Huber, beschreibt die Reisemobile als „ein Stück Luxus inmitten der Wüste“.

Nach einer strengen Bestandsaufnahme wurde jede Komponenten des Red Bull KTM-Werksteams, darunter die Bikes, Support Trucks, Reisemobile und drei Land Rover, nach Le Havre befördert, um von dort die Reise nach Südamerika anzutreten. Die KTM-Flotte wurde dann zusammen mit fast 700 weiteren Renn-, Assistenz-, Organisations- und Pressefahrzeugen in den massiven Schiffsraum der Grande Roma verfrachtet.

Die Überfahrt über den Atlantik von Frankreich nach Argentinien dauert drei Wochen. Bei der Ankunft in Südamerika wird dann mit dem Startschuss der Rallye Dakar 2014 eine völlig neue Reise beginnen.

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