Zahlenspiele: Die WRC-Saison 2013 im Rückblick

Wir nehmen Fakten und Zahlen eines unglaublichen Rallye-Jahres unter die Lupe.
Redbull.com blickt in Zahlen auf die WRC-Saison 2013 zurück. Hier sieht man eine Reihe von WRC-Wagen, die bei der Rallye Portugal überprüft werden müssen.
WRC 2013 in Zahlen © McKlein Image Database
Von Greg Stuart

4.680,03 – Anzahl der Kilometer, die 2013 bei Rennen zurückgelegt wurden. Das entspricht der Strecke von Großbritannien bis zur Hauptstadt Kasachstans Astana.

9 Sébastien Ogier gewann auf seinem Weg zum WRC-Titel 2013 neun Rallyes in seinem Volkswagen Polo R. Der Franzose war ein Jahr lang im weniger leistungsstarken Skoda Fabio S2000 angetreten, während er auf die Fertigstellung seines Polos R wartete. Dieses Jahr holte er sich nun jeweils in Schweden, Mexiko, Portugal, Italien, Finnland, Australien, Frankreich, Spanien und Großbritannien den Sieg.

57 – Anzahl der freien Tage für die Fahrer zwischen dem Ende der Saison 2013 und dem Saisonauftakt 2014 in Monte Carlo. Die F1-Piloten haben fast doppelt so viele freie Tage, da zwischen dem Ende des Großen Preises von Brasilien 2013 und dem Freitagstraining des Großen Preises von Australien 109 Tage liegen.

Redbull.com blickt in Zahlen auf die WRC-Saison 2013 zurück. Hier fährt Sébastien Ogier seinen Volkswagen Polo R WRC bei der Rallye Italien auf Sardinien.
Sébastien Ogier gewann 9 von 13 Rallyes © McKlein Image Database

4 – Anzahl der Rallyes, an denen der neunmalige Weltmeister Sébastien Loeb 2013 teilgenommen hat. Der Franzose zeigte mit zwei Siegen und einem zweiten Platz, dass er unverändert zu den Großen gehört, bevor er beim Event auf heimischem Boden, der Rallye von Frankreich im Elsass, zum letzten Mal in der WRC an den Start ging und sich aus dem WRC-Geschehen zurückzog.

900 – Vor seinem sturzbedingten Ausscheiden bei der Rallye von Frankreich im Elsass sicherte sich Sébastien Loeb seinen 900. und letzten Etappensieg seiner WRC-Karriere – auf der SS10 durch Soultzeren – Pays Welch 1 fuhr er die schnellste Zeit.

3 Min., 28,9 Sek. – Der größte Vorsprung bei einem Sieg 2013 - Sébastien Loeb verwies auf diese Weise bei der Rallye Mexiko Mikko Hirvonen von Citroen überzeugend auf den zweiten Platz. An einem Punkt verlor Ogier 40 Sekunden auf der Otates-Etappe, als ein Tor unerklärlicherweise geschlossen wurde und sein Beifahrer Julien Ingrassia aus dem Auto springen und das Tor öffnen musste. Später wurde Ogier diese Zeit offiziell wieder gutgeschrieben.

4 – Anzahl der verschiedenen Rallyesieger im Jahr 2013 – nämlich Sébastien Loeb (2 Siege), Sébastien Ogier (9 Siege), Jari-Matti Latvala (1 Sieg) und Daniel Sordo (1 Siege).

Redbull.com blickt in Zahlen auf die WRC-Saison 2013 zurück. Hier fährt Mikko Hirvonen seinen Citroen DS3 bei der Rallye Mexiko.
Die Rallye Mexiko hatte 2013 die längste Etappe © McKlein Image Database

1 – Anzahl der WRC-Events, die Dani Sordo in seiner Karriere gewonnen hat. Der Spanier holte sich seinen allerersten WRC-Sieg bei der diesjährigen Rallye Deutschland.

54,85 – Die längste Etappendistanz (in Kilometern) der Saison 2013, und zwar auf der Etappe Guanajuatito der Rallye Mexiko. Mikko Hirvonen von Citroen fuhr dieses Jahr dort die schnellste Zeit mit 35 Minuten und 58,4 Sekunden, womit er um 17,2 Sekunden schneller als der zweitschnellste Mann Sébastien Ogier war.

114 – Sébastien Ogiers Punktevorsprung bei seinem Sieg über Thierry Neuville von M-Sport in der WRC-Fahrergesamtwertung 2013. Dieser Unterschied ergibt sich aus vier perfekten Rallyes (25 Punkte plus jeweils drei Power-Stage-Bonuspunkte) und einem neunten Rang.

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