Fünf Gründe, warum Antonio Cairoli es drauf hat

Unstrittige Beweise dafür, dass der derzeitige König des MX1 durch und durch eine Legende ist.
Red Bull KTMs Tony Cairoli trifft seine Fans
Tony Cairoli trifft seine Fans © Ray Archer/KTM Images/Red Bull Content Pool
Von Ric McLaughlin

2013 holte Tony Cairoli seinen fünften FIM Motocross Weltmeistertitel in Folge. Kann er es 2014 erneut schaffen? Hier sind fünf Gründe, warum wir es ihm zutrauen…

1. Er ist schnell. Sehr schnell…

Jeder mit so vielen Titeln und Auszeichnungen wie Mr. Cairoli ist ganz offensichtlich keine Niete, doch es ist die Art, wie er das schnelle Fahren angeht, die ihn so besonders macht. Tony verbringt sein Jahr teils in Rom und teils in Lommel in Belgien, wo er unerbittlich auf den tiefen Sand-Strecken der Gegend trainiert. Rom gegen Belgien einzutauschen – das nennen wir Einsatz!

2. Er ist ein Sieger

Seit seinem Debüt im Jahr 2002 hat Cairoli sieben Meisterschaftstitel gesammelt – 2005 und 2007 den MX2-Titel und seit 2009 fünf Mal in Folge den MX1-Titel. Den ersten seiner insgesamt 129 Siege holte er 2004 beim MX2 GP von Wales und seitdem hält seine Erfolgsserie an.

Red Bull KTMs Tony Cairoli zeigt einen Whip.
Cairoli zieht seine 350er-Maschine einer 450er vor © Ray Archer/KTM Images/Red Bull Content Pool

3. Er braucht kein größeres Bike

Cairoli fährt lieber die 350cc SXF von KTM als eine größere 450cc-Maschine, auf der seine Konkurrenten unterwegs sind. Warum? Zum einen glaubt er, dass die kleinere Maschine leichter zu manövrieren ist. Zum anderen findet er, dass sie mehr als schnell genug ist. Kein Einspruch.

4. Er ist Italiener

Wenn es da nicht noch einen gewissen V. Rossi gäbe, wäre Tony ganz sicher Italiens Lieblingsmotorradfahrer. Der entspannte Sizilianer ist bei Fans überall auf der Welt beliebt – nicht leicht, wenn man so dominant fährt wie er! Cairoli ist selten in „Wie du mir, so ich dir“-Auseinandersetzungen mit anderen Fahrern involviert – er zieht einfach sein Ding durch.

Red Bull KTMs Tony Cairoli auf dem Podium in Ernee in Frankreich 2013
Cairoli ist Podiumsplätze gewöhnt © Ray Archer/KTM Images/Red Bull Content Pool

5. Er hat keine Angst vor Amerikanern

Wenn das jährliche MXON ansteht, steht Cairoli ganz oben auf der Liste der Europäer, die mit den Amerikanern mithalten können, die früher die Rennen dominierten. Die Tatsache, dass er eindeutig der schnellste Fahrer Italiens ist, erschwert die Chancen auf einen Teamsieg, doch beim Event letztes Jahr auf der Rennstrecke von Teutschenthal in Deutschland gewann er beide MX1-Rennen und besiegte Fahrer wie Ryan Dungey, Eli Tomac und Justin Barcia.

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