Super Enduro: Blazusiak herrscht in Spanien

Taddy Blazusiak hat den fünften Saisonlauf der Super Enduro Weltmeisterschaft in Spanien dominiert.
© Jonty Edmunds
Von Robert Lynn

Mit nur 20 Minuten Anreise ist der GP von Spanien in Barcelona ein weiteres Heimrennen für Taddy Blazusiak. Die Niederlage gegen David Knight bei seinem ersten Heimrennen im letzten Dezember in Polen motvierte den KTM-Piloten nur noch mehr - bei der vorletzten Saisonstation verlor Blazusiak keine Zeit und griff sofort voll an.

Drei Siege aus drei Rennen - perfekter hätte es für Taddy Blazusiak nicht laufen können. Logischerweise stand er auf dem Podium im Palau Sant Jordi Stadion ganz oben - und machte einen weiteren Schritt in Richtung seines fünften Super Enduro WM-Titels in Folge.

„Es war eine unglaubliche Nacht in Barcelona für mich“, sagte ein zufriedener (und erleichterte) Taddy Blazusiak. „Das ist wie mein zweites Heimrennen und da die Meisterschaft in die entscheidende Phase geht, wollte ich alles. Ein Hattrick an Siegen - besser geht’s ja wohl nicht.“

KTM-Pilot Taddy Blazusiak beim Super Enduro.
Taddy Blazusiak: King of Super Enduro © Jonty Edmunds

Jonny Walker schlägt zurück

Die Qualifying Super Pole ging zum zweiten Mal in Folge an Jonny Walker, doch der KTM-Pilot konnte die im ersten Lauf nicht in einen Holeshot verwandeln. Der Brite stürzte in der ersten Kurve und musste sich dann vom letzten Platz auf den fünften Rang nach vorn kämpfen.

Für Walker galt es nun, bei den restlichen Rennen der Nacht keine weiteren Fehler zu machen. Er holte sich zwei zweite Plätze, konnte im Finale #3 sogar eine Zeit lang führen. In der Tageswertung wurde er am Ende hinter Taddy Blazusiak Zweiter.

Nur zwei Wochen nach seiner Blinddarm-Operation prügelte Alfredo Gomez seine Husqvarna auf den dritten Platz auf dem Podest. Mit seinem heldenhaften Einsatz gab der Spanier den heimischen Fans einen ordentlichen Grund zum Feiern.

David Knight setzte in Spanien alles auf eine Karte, um den Punkt-Vorsprung von Taddy Blazusiak in der Gesamtwertung einzukürzen und ging mit einer Zweitakter an den Start. Doch sein Kontrahent zeigte sich in absoluter Top-Form und so ging der Plan des Manxman nicht auf. Am Ende musste er sich mit dem vierten Tagesrang begnügen. Mit konstanten Leistungen am Abend rundete Joakim Ljunggren die Top Fünf ab.

Starke Leistung von Giacomo Redondi

Nach vier Siegen in Folge in Brasilien und Mexico, kam Giacomo Redondi als klarer Leader der Junior-Klasse nach Barcelona. Der Italiener fuhr zwei wohlüberlegte Rennen und holte schließlich den SuperEnduro Junior Weltmeister-Titel.

Die SuperEnduro-Weltmeisterschaft geht am 22. Februar in Frankreich zu Ende. Alle Augen werden dort auf Taddy Blazusiak gerichtet sein, ob er seinen fünften WM-Titel in Folge einfahren kann.

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