Graham Jarvis holt Hell's Gate Sieg #4

Der Hard Enduro-Pilot Graham Jarvis hat das Hell’s Gate dominiert und seinen vierten Sieg gefeiert.
Graham Jarvis in Aktion beim Hell's Gate 2014 in Il Ciocco, Lucca, Italien.
Drama am Berg: Graham Jarvis am Hell’s Gate © Jonty Edmunds
Von Robert Lynn

Besser hätte die Saison 2014 für Graham Jarvis nicht beginnen können: Er lieferte fünf perfekte Runden um den Berg in Il Ciocco ab und zementierte damit seinen Status als bester Pilot aller Zeiten am Hell’s Gate.

Zunächst hatte noch Jonny Walker die Pace gemacht, doch Jarvis ging gegen Halbzeit der ersten Runde in Führung und brauchte sich fortan keine Gedanken mehr machen. Walker setzte ihn zwar zunächst noch mal kurz unter Druck, doch das ließ Graham kalt und er baute seinen Vorsprung immer weiter aus.

Dann kam der Höhepunkt des Hell’s Gates: Die nahezu unmögliche Erklimmung des Hell’s Peak. Walker war der einzige, der Jarvis noch gefährlich werden konnte. Doch der meisterte diese Aufgabe mit Bravour und holte sich Sieg Nummer 4.

Besonderer Sieg für Graham Jarvis

„Es ist ein ganz besonderes Gefühl, den vierten Sieg am Hell’s Gate geholt zu haben“, so Jarvis. „Das hat noch keiner geschafft, also kann man darauf wirklich stolz sein. Insgesamt ist mein Rennen nach Plan gelaufen. Der zweite Platz im Qualifying am Morgen war der gute Start, den ich hinlegen wollte. Als ich dann im Hauptrennen einmal die Führung hatte, habe ich einfach mein eigenes Ding gemacht.“
 

Graham Jarvis und Jonny Walker auf dem Podium des Hell's Gate 2014 in Il Ciocco, Lucca, Italien.
Jarvis und Walker erreichen das Hell’s Gate © Jonty Edmunds

Schwieriger Tag für Jonny Walker

Walker wollte ganz vorn mitmischen und legte mit dem Sieg im Qualifikationsrennen am Morgen den Grundstein für einen guten Lauf. Doch den Holeshot verpasste er im Hauptrennen und er konnte sich nicht vom Rest des Feldes absetzen. Als dann Jarvis immer näher kam, war es nur noch eine Frage der Zeit, bis die Führung wechseln würde.

Anfang der dritten von fünf Runden, schien der KTM-Pilot wieder Boden auf Jarvis gutzumachen. Aber es reichte nicht und Walker musste sich mit dem zweiten Platz begnügen – und wurde der einzige weitere Pilot, der das Rennen beenden konnte.

„Ich habe den Qualifyer gewonnen, wie ich es mir vorgenommen hatte, habe dann aber im Main Event nichts mehr zusammenbekommen“, grübelte Walker. „Ich machte Fehler über Fehler und Graham verschwand langsam aber sicher. Als ich dann einen Flow fand, war er schon weg. Wenn man sich anschaut, wie ich gefahren bin, dann nehme ich den zweiten Platz. Nur zwei von uns waren im Ziel, also muss das ein hartes Rennen gewesen sein.“

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