9 Dinge über SuperEnduro in Frankreich

Vergesst alles, was ihr über die fünf SuperEnduro Läufe wisst. Es dreht sich alles um das Finale!
© Jonty Edmunds
Von Jonty Edmunds

1) Taddy Blazusiak auf dem Hoch seiner Karriere

Beim letzten Rennen der SuperEnduro in Spanien war Taddy Blazusiak unantastbar. Er gewann alle drein Finals der Prestige-Klasse und machte damit einen weiteren wichtigen Schritt in Richtung seines fünften FIM-Titels hintereinander. Wenn Taddy in Frankreich das erste Rennen gewinnt, hat er die Krone im Sack – egal, wo sein engster Konkurrent David Knight ankommt.

2) Wenn zwei sich streiten, freut sich der Dritte

Das Rennen um die ersten beiden Plätze der SuperEnduro Series wird zwischen Taddy Blazusiak und David Knight ausgefightet. Aber um Rang drei fighten Jonny Walker und Alfredo Gomez auf Augenhöhe. Beide konnten in dieser Saison schon brillante Leistungen zeigen, aber wer neben Taddy und Knighter auf das Abschlusspodest springen wird, steht noch in den Sternen. Jonny ist derzeit Dritter – aber nur 16 Punkte vor Gomez.

Taddy Blazusiak gewann in der Eröffnungsrunde der SuperEnduro Championship 2014 drei von drei Rennen in Liverpool (Großbritannien)
Blazusiak gewann in Liverpool drei von drei Rennen © Jonty Edmunds/Red Bull Content Pool

3) Walker und Gomez „on the road“ zum Hell’s Gate

Zwischen Barcelona und Tours lag das erste wichtige Großevent der Hard Enduros in diesem Jahr – das Hell’s Gate. Ein wahrlich grausames Rennen durch die Toskana, welches immer für einiges Spektakel sorgt. Während Taddy Blazusiak und David Knight dort aber pausierten, waren Jonny Walker und Alfredo Gomez am Start. Das bedeutet aber auch, dass keiner der Beiden wirklich ausgeruht in das SuperEnduro-Finale gehen kann.

4) Mission abgehakt für Giacomo Redondi

Ein Fahrer, dem der Ausgang des Rennens in Frankreich wahrlich „schnurz-egal“ sein kann, ist der Italiener Giacomo Redondi, der frisch gebackene Junior-Weltmeister. Er hat sich in Barcelona im ersten Lauf bereits den Titel gesichert.

5) Dani Gibert in der Klemme

Mit starken Resultaten beim Auftakt in Großbritannien und einem Rennsieg in Polen war Dani Gibert weitaus besser unterwegs, als man das von einem Privatier erwarten durfte. Seitdem er dann bei Gas Gas untergekommen war, konnte er aber keine Punkte im zweistelligen Bereich mehr einfahren – weder in Mexiko, noch in Spanien. Dani hat nur noch eine letzte Chance, das Ruder in dieser Saison noch einmal herumzureißen.

Alfredo Gomez brachte seine Husqvarna auf dem dritten Tagesrang nach Hause.
Alfredo Gomez: Rang 3 nur 2 Wochen nach Operation © Jonty Edmunds

6) Der Held von Husqvarna

Alfredo Gomez hat die besten Chancen für Husqvarna unter die Top Drei der Gesamtwertung zu fahren. Er liegt vor dem Frankreich-Finale 16 Punkte hinter Jonny Walker, hat aber nach einer Operation das Schlimmste überstanden. Mit einer Reihe an starken Resultaten hat er seine Hoffnungen auf die Top Drei der Meisterschaft aufrecht erhalten. Sollte kein absolut außergewöhnliches Problem auftreten, sollte er die Meisterschaft 2014 als bester Spanier abschließen.

7) (K)night Fever

Bei der vorletzten Saisonstation war David Knight sichtbar unpässlich. Er verpasste das Podest um zwei Punkte und musste sich vor dem Finale in Frankreich erst einmal ordentlich ausruhen. Erholt und mit einem verbesserten Setup an seiner Sherco will „Knighter“ die SuperEnduro-Saison 2014 mit einem Sieg abrunden.

8) High Five!

Gerade einmal fünf Punkte trennen die Top Drei der SuperEnduro Frauen-Weltmeisterschaft. Das Finale könnte also nicht spannender sein. Jane Daniels kommt als Führende nach Frankreich und hat dabei Sandra Gomez und Emma Bristow im Schlepptau. Laia Sanz hat den Saisonauftakt gewonnen, Daniels gewann in Polen. Wer es in Frankreich machen wird, darüber lässt sich derzeit nur spekulieren.

9) Die Strecke wurde von der US-EndruoCross-Crew entwickelt

Die Strecke des Finales 2014 wird, wie schon in Brasilien, von der US EnduroCross-Crew gebaut. Das bedeutet, dass es auf alle Fälle Platz zum Überholen geben wird, keine wahnsinnig schwierigen Stein-Abschnitte oder Baumstamm-Sektionen. Und die Strecke sollte mit diesen Voraussetzungen Rennen hervorbringen, die das Finale dieser Serie gewaltig würzen werden.
 

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