Red Bull X-Fighters: Ab nach Mexiko

Alles zum FMX-Saisonauftakt in der größten Stierkampf-Arena der Welt.
Plaza México, Mexico City: Schauplatz der Red Bull X-Fighters
Red Bull X-Fighters, Plaza México, Mexiko Stadt © David Leah/Red Bull Content Pool
Von Oliver Schran & Toni Börner

Der Saisonauftakt der Red Bull X-Fighters und Mexico City - das gehörte von 2005 bis 2010 schon einmal fest zusammen. Nach zwei Jahren Pause kehrte der Saisonauftakt der X-Fighters 2013 wieder in die mexikanische Hauptstadt zurück - und wurde ein voller Erfolg, sodass auch 2014 in Mexiko die Saison starten wird.

Richtig so: Die Stadt bietet nämlich nicht nur eine einzigartige Kulisse, sondern auch die perfekte Anlage für die Red Bull X-Fighters. Jedes Jahr kommen knapp 42.000 Fans auf den Plaza México, um die Teufelskerle der FMX mit Trommeln und Trompeten anzufeuern - oder ihnen mit weißen Taschentüchern, wie beim Stierkampf, zu zuwinken.

Ein FMX-Pilot wird bei den Red Bull X-Fighters in Mexico City 2013 von einem roten Bullen verfolgt.
Folge dem Bullen © Predrag Vuckovic /Red Bull Content Pool

Renner, Sherwood, Rebeaud und Pagés mit Siegen in Mexiko

Als die X-Fighters 2005 zum ersten Mal in Mexico City gastierten, kam Ronnie Renner als Dominator vom US-Lauf - und drückte auch dem Event im Norden Süd-Amerikas seinen Stempel auf. Diese Dominanz wurde 2006 gebrochen, als der Schweizer Mat Rebeaud seinen Kontrahenten Travis Pastrana in Mexiko schlug.

Rebeaud war bisher der erfolgreichste Pilot in Mexiko: Er gewann 2006 und 2009, wurde 2007 Vierter und 2009 Dritter. Nur ein Rookie hat jemals hier gewinnen können: Levi Sherwood. Der Red Bull X-Fighters World Tour Champion von 2012 überraschte bei seinem ersten internationalen Contest alle mit seinem einzigartigen Style.

Tom Pagès, Champion des letzten Jahres, zeigte, dass es essentiell wichtig sein kann, den Saisonauftakt zu gewinnen. Sherwood und Danny Torres, die beide in vergangenen Jahren schon den Saisonauftakt haben gewinnen können, nahmen jeweils den Schwung mit, um am Ende als Champions gekrönt zu werden.

Rebeaud ist auch einer, der in Mexico mit einem Sieg schon vorzeitig den Titel klar machen konnte - es war seine erfolgreichste Saison überhaupt.

André Villa aus Norwegen hat das letzte Event vor der Pause 2010 gewonnen. Die X-Fighters wurden damals gegen Halbzeit wegen Regens abgebrochen - womit Villa seinen ersten und bislang einzigen Red Bull X-Fighters Sieg als bester Qualifyer feiern konnte.

Die Stierkampfarena im Monumental Stadium von Mexico City ist nur 43 Meter breit und hat insgesamt nur 1.452 Quadratmeter Spielfläche für die X-Fighters-Gladiatoren. Das Stadion gehört damit zu den kleinsten Arenen der 2014er Saison.

Reiter in traditionellen mexikanischen Trachten bei den Red Bull X-Fighters
Traditionelles Mexikanisches Entertainment © Predrag Vuckovic/Red Bull Content Pool

Die Stierkampfarena am Plaza México wurde 1939 vom Unternehmer Neguib Simón gebaut und entwickelt. Die Arena-Fläche liegt rund 20 Meter unterhalb der Erde und des Straßen-Niveaus von Mexiko Stadt. Früher wurden hier Ziegelsteine gebacken.

Simón’s Vision war es, das Stadion als die ultimative Sportstätte überhaupt zu bauen, mit Anlagen für Boxkämpfe, Wrestling, Stierkämpfe, Tennis, Swimming-Pools, Strand, Fußball-Stadion, Restaurants und Hotels. Doch schon während des Bauvorhabens, ging dem Visionär das Geld aus, nur die Stierkampf-Arena und das Fußballstadion wurden fertig gestellt.

Genug mit Geschichte! - Ab in die Zukunft...

Weitere Informationen und Tickets gibt es auf der offiziellen Red Bull X-Fighters Website.

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