David Knight: Sechster Tough One-Sieg im Visier

Das Tough One ist David Knights erstes Hard Enduro 2014 - er plant eine glorreiche Rückkehr.
© Jonty Edmunds
Von Robert Lynn

David Knight von der Isle of Man war beim Hell’s Gate Hard Enduro im Februar nicht am Start und ist damit die größte Unbekannte für das diesjährige The Tough One.

Er war seit einigen Jahren nicht beim wichtigsten Hard Enduro-Event Großbritanniens dabei, doch 2014 ist Knight dort auf Ruhm aus – er möchte einen Rekord aufstellen und den Wettbewerb zum sechsten Mal gewinnen.

Das Rennen feiert sein zehnjähriges Jubiläum und wandert zu diesem Anlass vom traditionellen Austragungsort Nantmawr Quarry in den historischen Hawkstone Park. Wird Knight die siegreiche Rückkehr gelingen?

Das Teilnehmerfeld des The Tough One ist hochkarätig – meinst du, dass du das nötige Zeug hast, um in Hawkstone Park zu siegen?
Ich gehe immer von einem Sieg aus, doch die letzten Monate waren nicht ganz einfach. Ich hatte viel Zeit, um mich da reinzuhängen und vorzubereiten, aber es kam so Einiges dazwischen und die Vorbereitung war nicht optimal. Ich denke, dass es darum geht, Graham Jarvis und Jonny Walker zu schlagen. Beide habe ich dieses Jahr bei lokalen Rennen schon besiegt, also weiß ich, dass mein Tempo gut ist. Ich glaube, auch wenn ich nicht einhundertprozentig vorbereitet bin, kann ich sie beim The Tough One schlagen. Warten wir es ab.

Weshalb warst du beim Hell’s Gate nicht dabei?
Es gab verschiedene Gründe, aber entscheidend war, dass das für mich einfach nicht der richtige Zeitpunkt war. Das Rennen fand zwischen den beiden letzten Runden der SuperEnduro World Championship statt und da ging es für mich noch um den Titel. Hätte ich mich in dem Moment für das Hell’s Gate vorbereitet – also mit dem Ziel, dort zu siegen – dann hätte ich meine Konzentration im SuperEnduro verloren. Es war für Sherco und für mich wichtig, im SuperEnduro einen Erfolg zu liefern und mit dem zweiten Platz hinter Taddy Blazusiak waren wir sehr zufrieden.

Hast du immer noch vor, an allen Hard Enduro-Events teilzunehmen?
SuperEnduro war körperlich und mental für mich sehr anstrengend, also plane ich ein Rennen nach dem andern. Wir sind ein kleines Team und es ist schwierig, sich für alles zu verpflichten. Für mich geht es jetzt um The Tough One – das ist meine Priorität.

David Knight auf seiner Sherco in der spanischen Runde der 2014 SuperEnduro Championship in Barcelona.
In der 2014 SuperEnduro-Saison war Knight busy © Jonty Edmunds

Was meinst du, wie wird das diesjährige The Tough One im Vergleich zu den anderen Hard Enduro-Events aussehen?

Dieses Jahr gibt es einige unbekannte Faktoren, weil das Rennen nach Hawkstone Park verlegt wird, aber ich freue mich auf die Herausforderung. Das Gelände dort ist vor allem sandig, also wird es ganz anders als die anderen Events sein. Ich habe keine Ahnung, wie die Strecke angelegt wird oder wie schwierig sie sein wird. Aber es ist klar, dass es nicht leicht sein wird, drei Stunden durch tiefen Sand zu fahren.

Du warst bisher beim The Tough One unglaublich erfolgreich. Was würde ein sechster Sieg für dich bedeuten?
Ich bin sehr stolz auf The Tough One. Das ist mein Heimatrennen und es ist eine der seltenen Gelegenheiten für mich, vor heimischem Publikum zu fahren. Die Atmosphäre bei diesem Event ist immer beeindruckend – die britischen Fans sind klasse. Sie treiben dich zum Sieg. Es wäre fantastisch, wenn ich beim zehnten Jahrestag des Rennens meinen sechsten Sieg holen würde.

 

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