Enduro: KTM-Rundumschlag in Spanien und Portugal

Nach den Rennen auf der Iberischen Halbinsel dominiert KTM erneut die Enduro-Weltmeisterschaft.
Iván Cervantes lässt bei der Enduro-Weltmeisterschaft in Portugal 2014
Iván Cervantes lässt nicht locker... © Future7Media
Von Pablo Bueno

Beim GP von Katalonien war der österreichische Hersteller zwar äußerst erfolgreich, doch das genügte ihm nicht. In Vale de Cambra (Portugal) gewann KTM ebenfalls in den Hauptkategorien. Christophe Nambotin, Antoine Méo und Iván Cervantes dominierten in Portugal die Rennen und werden mit viel Selbstvertrauen in die nächste Runde starten können.

In der E1-Kategorie hatte Nambotin keinerlei Probleme, und dennoch beharrt er darauf, dass er sich noch immer nicht vollkommen an das neue Bike gewöhnt hat. Sein Tempo war jedenfalls unglaublich. Sein Landsmann Méo zeigte ebenfalls, dass er die nötige Geschwindigkeit drauf hat. Der Weltmeister Méo musste in der E2 jedoch hart kämpfen, da er beim Extreme-Test einige Probleme hatte, die ihn 12 Sekunden hinter Renet zurückwarfen. Doch der KTM-Rider konnte den Abstand aufholen und in seiner Kategorie siegen.

Für Iván Cervantes lief es in der E3 reibungslos. Er holte vier von vier Siegen und führt in seiner Klasse mit einem soliden Vorsprung. Während der zwei Renntage hatte Cervantes alles unter Kontrolle und war in allen drei Specials der Schnellste.

Lob für den Solsona GP

ABC Communication, die FIM, die Teams und die Fahrer waren mit der Arbeit von Bassella Experiences und dem Moto Club Solsonès während des ersten GPs der Saison sehr zufrieden. Pau Soler und sein Team haben ein tolles Rennen organisiert, das vor allem für die Zuschauer ein tolles Erlebnis war.

„Bassella Experiences hat im Kampf um den Titel des besten Promoters 2014 die Messlatte sehr hoch gelegt!“ sagte Alain Blanchard, der Präsident von ABC Communication.

Viele verletzte Rider

Die Enduro-Weltmeisterschaft ist zwar gerade erst gestartet, aber das Krankenlager ist jetzt schon gut belegt. Martin Larsson (Fuß), Julien Gauthier (Schulter), Pukka Duran (Unterarm) und Jessica Jonsson sind verletzt. Romain Dumontier, Loïc Larrieu, Nicolas Deparrois, Joakim Ljunggren und Dawid Ciucci waren ebenfalls nicht fit, reisten aber dennoch zum portugiesischen GP an.

Ein neues Team

Es gibt ein neues Team in der Enduro-WM. Das Team, das von Emilio Comotti geleitet wird und über einen Schweizer Sponsor verfügt, war früher als Motorace Team bekannt. Jetzt geht es als Marquis Motorace an den Start. Der Hauptsitz befindet sich in Treviso (Italien) und neben Simone Albergoni und Mirko Gritti fahren die jungen Rider Guido Conforti und Nicolas Pellegrinelli für das Team. Die neue Truppe vertraut auf KTM-Material, das von Bruno Ferrari gefertigt wird.

Die beste Ehrung für Mika Ahola

Zum dritten Mal wurde der Mika Ahola „Brave One“-Pokal vergeben, der den besten Rider im Enduro-Test ehrt. Man sollte nicht vergessen, dass dieser Event zu Ehren von Mika Ahola stattfindet. Die französischen Fahrer Renet, Méo, Nambotin und Aubert belegten die ersten vier Plätze, und die ersten drei Fahrer liegen nur fünf Punkte auseinander.

Gesamtwertung der Enduro-Weltmeisterschaft 2014

E1

1. Nambotin - 80 Punkte
2. Remes - 60 Punkte
3. C. Guerrero - 60 Punkte
4. Boissiere - 53 Punkte
5. Tarroux - 48 Punkte

E2

1. Méo - 77 Punkte
2. Renet - 69 Punkte
3. Aubert - 58 Punkte
4. Salvini - 51 Punkte
5. Santolino - 42 Punkte

E3

1. Cervantes - 80 Punkte
2. Phillips - 64 Punkte
3. Seistola - 57 Punkte
4. Bellino - 51 Punkte
5. Correia - 46 Punkte

EJ

1. D. McCanney - 80 Punkte
2. Redondi - 66 Punkte
3. Larrieu - 60 Punkte
4. J. McCanney - 46 Punkte

read more about
Zur nächsten Story