Enduro-GP Griechenland: Verteilte Siege

Die griechische Runde der Enduro-WM hat gezeigt, dass selbst die Unbesiegbaren zu schlagen sind.
Iván Cervantes lässt bei der Enduro-Weltmeisterschaft in Portugal 2014
Iván Cervantes lässt nicht locker... © Future7Media
Von Pablo Bueno

Die dritte Runde der Enduro-Weltmeisterschaft war spannend bis zur letzten Minute. Am ersten Tag waren Iván Cervantes und Christophe Nambotin einmal mehr unbesiegbar, doch 24 Stunden später gelang Eero Remes und Matthew Phillips das Undenkbare.

Antoine Meo hatte technische Probleme mit seinem Bike und wurde am Samstag von seinem Landsmann Pela Renet besiegt. Am Sonntag war Meo dann aber wieder an der Spitze.

Während des ersten Tages wurde Iván Cervantes immer besser und kontrollierte das Rennen mühelos. Am Sonntag wurde er dann jedoch von Matthew Phillips (Red Bull KTM Factory) besiegt. „Die E3-Klasse zu gewinnen, bedeutet weniger Fehler zu machen. Gestern hat Iván keinen Fehler gemacht, heute ging bei mir nichts schief“, so der Junioren-Weltmeister.

In der E1-Klasse ließ Nambotin keine Überraschungen zu. Der Franzose war von Anfang an dominant, allerdings konnte ein hervorragender Eero Remes seine Siegesserie am Sonntag stoppen. „Das heutige Resultat zeigt, dass Nambotin nicht unbesiegbar ist“, erklärte der finnische Biker. Der Spanier Cristóbal Guerrero wurde Dritter und war in einigen speziellen Abschnitten am schnellsten.

In der E2-Klasse kämpften drei Männer um den Titel: Aubert, Renet und Meo, der aktuelle Spitzenreiter. Nach dem ersten Tag lag Renet an der Spitze, am zweiten Tag war KTM-Pilot Antonie Meo am schnellsten, weil Nambotin – der das Rennen zu dem Zeitpunkt anführte – gegen Ende schwer stürzte.

Nambotin, König der E1-Kategorie bei den Enduro-Weltmeisterschaften in Portugal 2014
Nambotin, König der E1-Kategorie © Future7Media

Ein hübscher Schauplatz

2013 wurde die griechische Runde der Weltmeisterschaft in Kastoria ausgetragen, diesmal fand sie in Kalambaka statt. Die Stadt liegt im Nordwesten des Landes in der Region Thessalien. In unmittelbarer Nähe befindet sich u. a. Metéora, eine der bedeutendsten Klosteranlagen der griechisch-orthodoxen Kirche.

Die lange Liste der verletzten Fahrer:

Víctor Guerrero (Bänderriss im linken Knie), Pukka Duran (Bruch im rechten Unterarm), Julien Gauthier (Schlüsselbeinbruch), Dawid Ciucci (linke Schulter ausgekugelt), Thomas Oldrati (rechte Schulter ausgekugelt), Joakim Ljunggren (Verstauchung im linken Knie), Loïc Larrieu (Fingerbruch) Nicolas Deparrois (Verstauchung im rechten Daumen) und Jamie McCanney (Bänderriss im Fuß).

Mexiko steht noch

Jean Guillaume Meiller (FIM-Renndirektor) und Alain Blanchard (ABC Communication) dementierten Gerüchte über eine mögliche Änderung des Rennkalenders. Beide bekräftigten, dass die mexikanische Runde in Silao im Bundesstaat Guanajuato ausgetragen wird. Der lokale Organisator habe sich dazu verpflichtet, die hohen finanziellen Kosten zu tragen. Damit kann Runde sechs der EWC also wie geplant stattfinden.

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Enduro Griechenland 2014, Resultate Tag 1

E1
1. Christophe Nambotin –KTM-1:13:51.85
2. Jeremy Tarroux –Sherco- +37.98
3. Anthony Boissiere –Sherco- +1:26.55
4. Cristóbal Guerrero –KTM- +1.35:54
5. Jaume Betriu –Husqvarna- +2.01:41

E2
1. Pierre A. Renet –Husqvarna- 1:12:59.47
2. Antoine Meo –KTM- +2.04
3. Alex Salvini –Honda- +16.17
4. Johnny Aubert –Beta- +19.84
5. Oriol Mena –Beta- +1:41.86

E3
1. Iván Cervantes –KTM-1:14:30.56
2. Mathias Bellino –Husqvarna-+15.42
3. Matthew Phillips –KTM- +28.90
4. Luis Correia –Beta- +39.02
5. Jeremy Joly –KTM- +1:13.88

EJ
1. Giacomo Redondi –Beta- 1:14:28.50
2. Daniel McCanney –Beta- +14.49
3. Loic Larrieu –Husqvarna- +23.03
4. Nicolo Mori –KTM- +1:38.91
5. Alessandro Battig –Honda- +2:28.60

Enduro Griechenland 2014, Resultate Tag 2

E1
1. Eero Remes –TM- 1:14:30.02
2. Christophe Nambotin –KTM- +2.77
3. Cristóbal Guerrero –KTM- +30.36
4. Jeremy Tarroux –Sherco- +36.14
5. Thomas Oldrati –Husqvarna- +1:15.36
7. Jaume Betriu –Husqvarna- +1:21.13

E2
1. Antoine Meo –KTM- 1:13:20.49
2. Pierre A. Renet –Husqvarna- +19.13
3. Johnny Aubert –Beta- +37.85
4. Jonathan Barragán –Husqvarna- +2:07.55
5. Oriol Mena –Beta- +2:19.02
6. Lorenzo Santolino –Sherco- +3:07.26

E3
1. Matthew Phillips –KTM- 1:13:53.86
2. Iván Cervantes –KTM- +27.56
3. Mathias Bellino –Husqvarna- +57.28
4. Matti Seistola –Sherco- +1:07.30
5. Luis Correia –Beta- +1:30.75

EJ
1. Giacomo Redondi –Beta- 1:14:45.87
2. Loic Larrieu –Husqvarna- +1:15.33
3. Daniel McCanney –Beta- +1:31.16
4. Alessandro Battig –Honda- +2:34.76
5. Nicolo Mori –KTM- +2:57.77
10. Eloi Salsench –KTM- +4:43.72
14. Kirian Mirabet –KTM- +6:14.86

2014 Enduro-Weltmeisterschaft

E1
1. Nambotin: 117 Punkte
2. Guerrero: 88 Pkt.
3. Remes: 80 Pkt.
4. Boissiere: 78 Pkt.
5. Tarroux: 78 Pkt.
6. Betriu: 62 Pkt.

E2
1. Meo: 114 Punkte
2. Renet: 106 Pkt.
3. Aubert: 86 Pkt.
4. Salvini: 66 Pkt.
5. Mena: 63 Pkt.
6. Santolino: 62 Pkt.
7. Barragán: 56 Pkt.

E3
1. Cervantes: 117 Punkte
2. Phillips: 99 Pkt.
3. Bellino: 83 Pkt.
4. Seistola: 77 Pkt.
5. Correia: 70 Pkt.
13. Román: 20 Pkt.

EJ
1. McCanney: 112 Punkte
2. Redondi: 106 Pkt.
3. Larrieu: 92 Pkt.
4. Mori: 70 Pkt.
5. Ventura: 53 Pkt.
7. Salsench: 48 Pkt.
10. Mirabet: 30 Pkt.

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