Hard Enduro ist nur für Superhelden

Einen Hard Enduro überleben nur Rider wie Alfredo Gómez. Hier verrät er uns seine Superkräfte.
Alfredo Gómez im Gespräch über Hard Enduro
Alfredo Gómez im Gespräch über Hard Enduro © J.C. Dupasquier/Red Bull Content Pool
Von Pablo Bueno

Man muss ein Superheld sein, um einen Hard Enduro zu überleben, denn es ist keine leichte Aufgabe, körperlich und mental so ans Limit zu gehen. Diese Strapazen ertragen nur ganz besondere Menschen. Manche halten sie für Männer aus Stahl, doch für andere sind sie einfach nur verrückt!

Nur wenige Menschen, nicht mal alle Fans, wissen, wie schwer diese Rennen wirklich sind. Manche halten sie nur für eine Wertungsprüfung voller Baumstämme, Felsen und riesiger Reifen. Andere stellen sich vor, dass ein Haufen Rider mit Vollgas einen steilen Berg hinaufrast. Nun, das alles ist Hard Enduro. Es ist aber auch noch viel, viel mehr.

RedBull.com sprach mit dem Hard-Enduro-Spezialisten Alfredo Gómez und der Spanier teilte ein paar seiner Erfolgsgeheimnisse mit uns.

Keine Wertungsprüfungen beim Hard Enduro
Fast & Furious © J.C. Dupasquier

Keine Wertungsprüfungen

„Beim Hard Enduro gibt es keine Wertungsprüfungen. Es ist eher ein Crosscountry-Rennen mit Kontrollpunkten, bei dem man immer gegen die Uhr fährt. Ein Vorlauf entscheidet darüber, wer zuerst startet.“

Beim Hard Enduro kommt es auf die Technik an
Die Fahrtechnik entscheidet © Future 7 Media/Red Bull Content Pool

Fahrtechnik

„Ich hatte keine großen Probleme, mich auf Hard Enduro einzustellen, weil ich in meiner Profi-Karriere häufig Trials trainiert habe. Trials sind eine große Hilfe, nicht nur für Hard Enduro, sondern für fast jede Art von Motorradsport.“

Hard Enduro erfordert hartes Training
Hartes Training © Alberto Lessman/Red Bull Content Pool

Hartes Training

„Diese Art von Rennen fordern dem Körper bis ans Limit, da muss man leidensfähig sein. Ich habe mir in der Nähe von Madrid eine Strecke mit allen Hindernissen gebaut, die ich brauche. Der Kurs ist nicht sehr lang, hat aber genau die richtigen Elemente, um mich den ganzen Tag leiden zu lassen!“

Ein spezielles Bike für Hard Enduro
Ein spezielles Bike für Hard Enduro © Alberto Lessman/Red Bull Content Pool

Ein spezielles Bike

„Konventionelle Enduros werden nur mit Viertakt-Motoren gefahren. Beim Hard Enduro ist es genau umgekehrt. Da braucht man ein Motorrad mit Zweitakt-Motor. Meiner hat 300 Kubik. Die Federung ist eher weich eingestellt und für die Reifen verwenden wir Mousse. Der Sitz ist auch anders. Er bietet viel Grip und ist niedriger eingestellt. So ist der Schwerpunkt näher am Boden, um besser Stürze verhindern zu können.

Für Alfredo Gómez ist Hard Enduro die Hölle auf Erden
Die Hölle auf Erden © J.C. Dupasquier/Red Bull Content Pool

Die Hölle auf Erden

„Die Rennen als extrem zu beschreiben, ist eine Untertreibung. Man kann es nicht in Worte fassen. Das schlimmste von allen ist wohl das Ukupacha in Ecuador. Das Rennen dauerte über fünf Stunden und war ein ständiger Kampf gegen die hohe Luftfeuchtigkeit und die dünne Luft auf über 4.000 Metern Höhe.“

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