Was geht in Dany Torres vor?

Wir sprachen nach den Red Bull X-Fighters Madrid mit dem spanischen Top-FMX-Rider.
Von Pablo Bueno

Frisch zurück von seiner Heimvorstellung bei den Red Bull X-Fighters Madrid, geht es Dany Torres im Moment gerade sehr gut. Er gehört zur absoluten Spitze des Freestyle Motocross-Sports, kommt in der Welt herum und nach den Events kehrt er zu seiner Familie zurück, die ihn liebevoll in die Arme schließt.

RedBull.com traf den 2011 Red Bull X-Fighters Champion und fand heraus, wie er tickt.

Wie lange brauchst du, um dich von einem Event zu erholen?
Ein paar Tage. Ich ruhe mich aus, mache gar nichts und genieße es einfach, mit meiner Familie zusammen zu sein. Ich verbringe den ganzen Tag mit meinem Sohn Eneko (5), und meiner Tochter Carolina (2).

Wie hat sich dein Leben verändert, seit du zur FMX-Elite gehörst?
Das Positive ist, dass ich auf höchstem Niveau antrete, großartige Rider kennenlerne und an fantastische Orte reise. Der Nachteil ist, dass ich weniger Zeit für meine Familie habe und viel Zeit mit Warten auf Flughäfen verbringe.

Dany Torres - Red Bull X-Fighters Madrid 2014
Dany Torres - Red Bull X-Fighters Madrid 2014 © Jörg Mitter/Red Bull Content Pool

Wenn du einer einzigen Person danken könntest, die dir auf deinem Weg zu deinem jetzigen Erfolg geholfen hat – wer wäre das? Und warum?
Mein Vater: Er hat immer an mich geglaubt. Ich bekomme von ihm bedingungslose Unterstützung.

Was war der bisher beste Rat, den du erhalten hast?
Egal was du tust, mach’ das Beste draus.

Welches neue Hobby würde dich interessieren, wenn du die Zeit dafür hättest, und warum?
Mehr Zeit mit meiner Familie verbringen. Das vermisse am meisten, wenn ich unterwegs bin.

Wenn du die Chance hättest, eine andere Art von Fahrzeug zu fahren, welches würdest du wählen, und warum?
Ich finde die WRC sehr interessant: es ist eine riesige Herausforderung.

Tauchen an einem Korallenriff in der Nähe eines Tropenstrands – das klingt gut

Womit kennst du dich neben FMX noch sehr gut aus?
Weiß ich ehrlich gesagt nicht, aber Do-it-yourself ist mit Sicherheit nichts für mich.

Gibt es Ziele die du noch nicht verwirklicht hast?
Da gibt es einige, da müsste ich jetzt erst mal nachdenken. Spontan würde ich sagen, dass das Tauchen an einem Korallengriff in der Nähe eines Tropenstrands gut klingt. Aber bitte ohne Haie!

Was war bisher für dich ein absoluter Tiefpunkt? Was hast du daraus gelernt?
Jedes Mal, wenn ich mich verletzt habe. Es dauert lange und erfordert Opfer, wieder gesund zu werden.

Wer ist dein härtester Gegner und warum ist er so schwer zu schlagen?
Auf unserem Level sind alle Rider schwer zu schlagen. Aber wenn ich einen perfekten Backflip Lazy Boy liefere, dann bin ich unschlagbar.

Was ist wichtiger – Geld oder Ruhm?
Ruhm! Aber noch wichtiger ist es, gesund zu sein!

Welchen Sieg hast du dir am härtesten erkämpft und eigentlich nicht erwartet?
Ich glaube, das war bei den Dubai Red Bull X-Fighters 2011. Mein Qualifikationslauf war nicht so gut, doch nach einem harten Kampf gegen Andre Villa, Levi Sherwood und Nate Adams schaffte ich doch den Sieg. Es war ein unvergesslicher Triumph.

Welche drei Dinge hast du immer im Gepäck, wenn du dich zu einem Rennen aufmachst?
Handy, Kamera und natürlich Red Bull.

Was gibt dir auf Dauer Halt?
Meine Familie, keine Frage.

Was gefällt dir an deinem Trainingsprogramm am meisten?
Wenn ein Trick funktioniert und ich ihn astrein hinbekomme.

Wer ist dein bester Freund in diesem Sport?
Ich versuche, mit allen gut klarzukommen.

Was war bisher für dich die größte Herausforderung?
Den Red Bull X-Fighters Weltmeistertitel 2011 zu gewinnen.

Welche Rennstrecke/welcher Ort gefiel dir bisher am besten?
Las Ventas in Madrid (was sonst?)

Wer macht dich immer glücklich?
Meine Kinder, immer wieder.

Wollt ihr das Beste von Red Bull auch unterwegs erleben? Dann holt euch die App auf RedBull.com/app.

Auf der offiziellen Webseite (hier clicken) erfahrt ihr mehr über die Action der Red Bull X-Fighters.

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